Windisch

Für jedes Jahr 100 Zweifränkler

megaphoneLeserbeitrag aus WindischWindisch
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75 Jahre CEVI Windisch

Die Jugendorganisation CEVI der reformierten Kirchgemeinde Windisch wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Zur Geburtstagsfeier haben sich die jungen Menschen etwas Besonderes einfallen lasse: Sie wollen insgesamt 7500 Zweifränkler für ausgewählte Projekte von Horyzon, der Entwicklungsorganisation für Jugendliche, sammeln.

In einem originellen selbst gedrehten Film stellten Maja Haus und Karin Rey das Jubiläumsprojekt vor. Mit Hilfe des Katecheten Rudi Kümin wurde eine Weltkarte in Form einer drehbaren Scheibe gebastelt. Der oben in einen Schlitz eingeworfenen Zweifränkler gelangt über einen mit vielen Abzweigungen versehenen Kanal auf verschlungen Wegen zu einem der vier unterstützten Projekte. Dabei kann der Spender durch Bewegen der Scheibe den Weg des Geldstücks beeinflussen und das von ihm bevorzugte Projekt auswählen. Vorgestellt und von den Besuchern bereits ausgiebig ausgetestet wurde das Ganze am Brot für alle Abend im reformierten Kirchengemeindehaus in Windisch.

Engeladen hatten neben dem CEVI die Gruppe „Gemeinsam gegen Hunger“ und das OeME-Team der Kirchenpflege. Als Vertreter der unterstützten Hilfsorganisation horyzon waren Irene Hofstetter und Peter Bertschi anwesend. Horyzon ist eine speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen ausgerichtete Entwicklungsorganisation, die 1969 gegründet wurde und weltweit in 125 Ländern mit den lokalen YMCA/YWCA Gruppen zusammenarbeitet. Sie verfügt über ein jährliches Budget von rund 1,4 Mio. Franken und setzt sich ohne jede Diskriminierung für die Verbesserung der Lebenssituation junger Menschen ein. Nachdem Peter Bertschi über horyzon im Allgemeinen gesprochen hatte, stellte Irene Hofstetter die vom CEVI und der Kirchgemeinde Windisch konkret unterstützen Projekte vor. Mit einem Gesundheits- und Qualitätsentwicklungsprogramm soll die Lebensqualität der am meisten Benachteiligten Schichten in Bangladesch gefördert werden. In Palästina geht es darum, die Wiedereingliederung von traumatisierten und behinderten Gewaltopfern zu ermöglichen. In Sambia werden junge Menschen über HIV und AIDS informiert und dazu ausgebildet, ihr Wissen an andere weiterzugeben. Beim Projekt in Kolumbien schliesslich versucht man, jungen Menschen in einem vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg geprägten Land trotz allem etwas Freude und eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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