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Fünf Jahre für die Freiwilligenarbeit

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Das Improvisationstheater „Die Impro-LeckTuEllen“ zeigte auf der Geburtstagsfeier von BENEVOL Aargau auf unterhaltsame Weise, was ohne Freiwilligenarbeit fehlen würde. Präsidentin Lilian Studer ihrerseits zeigte, was ohne die Fach- und Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit nicht möglich gewesen wäre und blickte auf die vergangenen fünf Jahre zurück, seit die Geschäftsstelle am 5.5.2010 ihre Arbeit aufgenommen hatte. Es gratulierten Grossratspräsident Markus Dieth sowie Generalsekretär Stephan Campi.

Was fehlt, wenn immer weniger Menschen Freiwilligenarbeit leisten? Das fragten sich auch die „Impro-LeckTuEllen“, das Improvisationstheater des Kinder- und Jugendtheaters Turgi KJT. Sie führten ein Bühnenspiel gleich mehrmals auf, nur jedes Mal mit weniger Beteiligten. Am Ende blieb die ganze Arbeit an einer einzigen Person hängen. Was für die geladenen Gäste der Geburtstagsfeier im Rathaussaal in Wettingen witzig anzuschauen war, zeigte viel mehr, was alles fehlen würde, wenn nur wenige Menschen Freiwilligenarbeit leisten würden.

Deshalb ist eine Fachstelle wie BENEVOL Aargau besonders wichtig, ist doch das Engagement vieler tausender Menschen in der Schweiz sehr wertvoll und soll anerkannt und gefördert werden. Das fanden in ihren Geburtstagsgrussworten auch Stephan Campi, Generalsekretär des Departements Gesundheit und Soziales DGS, sowie Markus Dieth, seines Zeichens Grossratspräsident und Gemeindeammann von Wettingen. Seit fünf Jahren ist es die Aufgabe der Fachstelle, auf die Thematik der Freiwilligenarbeit in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Zudem werden Organisationen beraten, wie sie zum Beispiel ihre Einsätze für potentielle Freiwillige attraktiver gestalten können. Kleine und grosse Organisationen haben sich BENEVOL Aargau in den letzten Jahren angeschlossen und unterstützen die Arbeit des Vereins. So hat sich die Anzahl der Träger und Mitglieder inzwischen mehr als verdoppelt.

Zwischen den Ansprachen der verschiedenen Rednerinnen und Redner durften sich die Gäste immer wieder etwas von den „Impro-LeckTuEllen“ wünschen: Einmal war es eine Motivationsmaschine, die die Zeit eines einzigen Tages verdoppelt, ein anderes Mal zählten sie die Emotionen auf, die sie mit Freiwilligenarbeit verbinden, und die Improvisationskünstler stellten sie dar. Das sorgte für viel Heiterkeit.

Um auf die innovative und nachhaltige Freiwilligenarbeit vieler Organisationen im Aargau aufmerksam zu machen, hat BENEVOL Aargau am Geburtstagsfest auch gleich noch den 3. Prix BENEVOL lanciert. Nun sind Organisationen und Vereine dazu aufgerufen, sich und ihre Freiwilligenarbeit vorzustellen und für den Preis anzumelden. Alle Infos sind auf www.benevol-aargau.ch zu finden.

Claudia Laube

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