Schon seit einiger Zeit darf in Laufenburg bei schönem Wetter die Eucharistie im Freien, auf der Grimmermatte, mit der einmalig schönen Kulisse des Schlossberg, gefeiert werden. Pfarrer Kurt Ruef beeindruckte mit der Gestaltung der Eucharistie und mit seinen einfühlsamen Worten nicht nur die zahlreich erschienenen Erwachsenen sondern auch die Erstkommunikanten und Kinder. Die Stadtmusik und der Kirchenchor gaben der Feier einen wunderbaren, festlichen Rahmen.

Traditionelle Fronleichnamsprozession

Bei schönstem Wetter wurde am vergangenen Donnerstag die Prozession wiederum traditionell durchgeführt. Die Fronleichnamsprozession trägt kirchlicherseits bis heute die Bedeutung, den Glauben nach aussen zu tragen. Traditionellerweise wurden dereinst auf den Prozessionsrouten vier Altäre aufgestellt, nach allen vier Himmelsrichtungen, um die Verbreitung des Evangeliums in alle Windrichtungen zu symbolisieren. Stellvertretend bauten in der Schweiz ansässige Deutsche Staatsangehörige einen mit vielen Blumen liebevoll geschmückten Altar beim Alten Zeughaus auf.

Die Monstranz (Schaugefäss), in der sich das Allerheiligste befindet, wurde im Anschluss an die Eucharistiefeier durch den Pfarrer unter einem uralten Baldachin („Himmel“) in Begleitung der Ministranten, der Erstkommunikanten, der Stadtmusik, des Kirchenchores und der Gemeinde, von der Grimmermatte via Wasentor – Wasengasse zum alten Zeughaus getragen. Bevor der Weiterweg zur Kirche beschritten wurde, hat der Prozessionszug dort zu einer kurzen Besinnungsandacht angehalten.

Den Abschluss des in allen Belangen eindrücklichen, kirchlichen Festes, bildete das Zusammensein der Gläubigen bei einem Apéro im Johannes-Saal. Auch dort verstanden es die aus unserem Nachbarland stammenden Mitchristen ausgezeichnet, die vielen Gäste mit feinen Spezialitäten zu verwöhnen!

Alois Kiser, Laufenburg