Eiken

Friedenstage an der Schule Eiken aus Sicht der 4. Sekundarklasse

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Die gewählten Friedensstifter für das Schuljahr 2013/14

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Die gewählten Friedensstifter für das Schuljahr 2013/14

Am 17. und 18. Oktober 2013 fanden an der Schule Eiken wiederum zwei tolle Projekttage zu verschiedenen Themen der Gewaltprävention statt. Nachfolgend schildert die 4. Sekundar-klasse ihre Eindrücke.

An den beiden Friedenstagen haben wir viel Neues und Interessantes gelernt. Während die einen zu Peacemakern (Friedensstifter) ausgebildet wurden, konnten die anderen zum Beispiel wertvolle Erfahrungen über verschiedene Kulturen, Traditionen und Rituale sammeln. Welche Bedeutung haben Geburt, Pubertät, Hochzeit und Tod bei den Menschen auf der ganzen Welt? Gleichzeitig verwöhnte uns eine Kochgruppe mit Leckereien.

Friedensprofis kamen nach Eiken, um zu helfen, 16 Schülerinne und Schüler in 1 ½ Tagen zu Friedens-stiftern auszubilden. Es waren aktive und lehrreiche Stunden, deren Inhalt teilweise leider geheim gehalten werden muss. Man konnte über die eigenen Erfahrungen erzählen (z.B. Mobbing, Aus-schliessung) und lernen, wie man sich dagegen schützen kann. Am Schluss dieser Ausbildung erhielt jeder Peacemaker im Beisein der ganzen Schule sein Diplom.

In Workshops lernten wir, dass Babies in unterschiedlichen Kulturen geboren werden, zum Teil nicht genug Nahrung haben und Kinder zum Überleben hart arbeiten müssen. Dann gibt es Kinder, die alles bekommen was sie wollen und sehr verwöhnt werden. Auch ist die Schulbildung in den verschiedenen Kulturen ganz unterschiedlich.

Beim Erwachsen werden stellt sich die Frage, wann bin ich eigentlich erwachsen? Es gibt viele Voraus-setzungen, die man erfüllen muss. Bei uns beginnt dieser oft schwierige Prozess etwa im 12. Lebensjahr und dauert ca. 10 Jahre. In Afrika zum Beispiel gehen die Jugendlichen in eine Art Camp wo sie lernen, was sie als Erwachsene zu tun haben und welche Regeln es gibt.

Die Hochzeit unterscheidet sich in den verschiedenen Kulturen und es gibt viele traditionelle Rituale, wie zum Beispiel das Tragen der Braut über die Türschwelle.

Die Sterberituale sind von Kultur zu Kultur sehr verschieden. Die Muslime lassen sich vergraben, jedoch darf zwischen Tod und Beerdigung nur ein Zeitraum von 48 Stunden liegen. Auch die Christen lassen sich gewöhnlich vergraben, allerdings ist auch das Verbrennen erlaubt. Die Hindus dagegen lassen sich in der Regel verbrennen, da sie der Meinung sind, dass die Seele den Körper verlässt, wenn der Schädel aufbricht.

Mit diesem höchst interessanten Programm vergingen die Tage im Nu. Vielen Dank!          

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Sekundarklasse Eiken

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