Wittnau

Fricktaler Jungwacht und Blauring: Auch für Notfälle gut vorbereitet

megaphoneLeserbeitrag aus WittnauWittnau

Die Regionalleitung führte zusammen mit dem Samariterverein Wittnau einen 1. Hilfe-Kurs durch.

Rund dreissig Leiterinnen und Leiter der Fricktaler Jungwacht- und Blauring-Scharen trafen sich am 4. Juni zu einem Weiterbildungsabend in 1. Hilfe. Der sogenannte „Sanihöck" wurde organisiert von der Regionalleitung Fricktal in Zusammenarbeit mit dem Samariterverein Wittnau.

Ein Mädchen sitzt auf der Treppe, mit aufgeschürften Armen und schmerzendem Knöchel. Zwei Leiter treffen auf diese Situation und sind nun gefordert. Sie sprechen mit dem Mädchen, fragen, was passiert sei und erhalten zur Antwort, es sei gestolpert und die Treppe hinunter gefallen. Die Leiter müssen die Wunden nun vorsichtig abspülen und desinfizieren. Der verstauchte Knöchel wird mit einem Verband stabilisiert. In dieser Übungssituation gibt Margrit Herzog vom Samariterverein Wittnau den beiden Leitern immer wieder Tipps und zeigt ihnen die nötigen Handgriffe beim Anlegen des Verbandes.

Soweit eine von drei Übungssituationen, die vom Samariterverein Wittnau mit jungen Figuranten lebensecht dargestellt wurden. Das richtige Verhalten in Notfallsituationen will gelernt sein. Deshalb organisiert die Regionalleitung Fricktal alljährlich den Sanihöck für die Leiterinnen und Leiter der Fricktaler Jubla-Scharen.

Sicherheit wird gross geschrieben
Der „Sanihöck" ist ein Baustein im Sicherheitskonzept von Blauring und Jungwacht. Auch sonst wird der Sicherheit bei der Jubla grosse Aufmerksamkeit geschenkt. So werden die Lagerprogramme von ausgebildeten J&S-Coaches geprüft und nur bewilligt, wenn die strengen Auflagen punkto Sicherheit eingehalten werden. Blauring und Jungwacht verfügen ausserdem schweizweit über ein Krisenkonzept. In jedem Kanton stehen Fachpersonen bereit, die in einer Krisensituationen rasch und professionell Unterstützung bieten können.

Aus dem Fricktal werden dieses Jahr rund 350 Kinder und 150 Leiterinnen und Leiter im Sommer- respektive im Herbstlager teilnehmen. Sie dürfen sich auf viele spannende Momente, Bewegung in der Natur, auf tragende Gemeinschaftserlebnisse und einen hoffentlich unfallfreien Lagerablauf freuen. (ubi)

Zu den Bildern:

Unter Anleitung von Margrit Herzog vom Samariterverein Wittnau macht 1 Hilfe Spass.

Helmut Steffen vom Samariterverein Wittnau erläutert die Versorgung von Schürfwunden und Prellungen.

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