(Christiane Bitterli) Vom 13. bis 17. August konnte die reformierte Kirchgemeinde Möhlin eine Delegation aus der befreundeten reformierten Gemeinde aus Ráckeve südlich von Budapest bei sich als Gäste willkommen heissen.

24 vorwiegend jüngere Menschen, Familien und Kinder zeigten, dass die langjährige Freundschaft nun von der jüngeren Generation weiter gepflegt wird. Sie schätzten die Offenheit und Herzlichkeit der Gastfamilien, bei denen sie in dieser Zeit wohnen konnten. Die Tage waren ausgefüllt mit einem sorgfältig ausgearbeitetem Programm der Gastgeber: am Freitag lernten sie den Aargau näher kennen. Nach der Besichtigung des Schlosses Wildegg wurden sie vom Kirchenratspräsidenten Christoph Weber–Berg im „Haus der Reformierten“ empfangen. Und dann konnten die ungarischen Gäste beim Besuch der Schoggifabrik Frey in Buchs die süsse Seite der Schweiz geniessen. Am Samstag, nach einem Besuch in der Altstadt von Basel, feierten sie den Abschluss der Renovation der reformierten Kirche in Möhlin mit – Hauptgrund für den Reisetermin des geplanten Besuches. Ihre tiefe Verbundenheit zeigten sie, indem sie eine kostbar bestickte Altardecke, die sie extra für Möhlin herstellen liessen, in einer ergreifenden Zeremonie auf den Tisch breiteten (wir berichteten). Am nächsten Tag erlebten sie die Dorfgemeinschaft Möhlin, als sie an der Waldbereisung teilnahmen. Der ökumenische Gottesdienst mit der Musikgesellschaft Möhlin und Jagdhornbläsern war ein besonderes Erlebnis. Die herzlichen Worte von Gemeindeammann Fredy Böni und das wunderbare Mittagessen im Zelt schuf ein angehendes freundschaftliches Verhältnis auch zur politischen Gemeinde. Nach fröhlichen Gartenfesten bei den Gastgebern am Abend hiess es am nächsten Morgen, die lange Rückreise anzutreten. Die Tage hier im Fricktal festigten die tiefe Freundschaft zwischen den beiden Kirchgemeinden, und so mancher Möhliner wurde neugierig, die Einladung nach Ráckeve im 2017 gerne anzunehmen.