Am 3. Adventssonntag, 17. Dezember 2017, ist es wieder so weit: das Friedenslicht aus Bethlehem wird um 17 Uhr gleichzeitig in Zürich, Basel, Luzern, Fribourg und Lugano empfangen. Das weitgereiste Licht steht als starkes Symbol für Frieden und Verbundenheit zwischen Menschen jeden Alters und Geschlechts, jeder Religion, Hautfarbe und Kultur, zwischen Wohlhabenden und Armen, Kranken und Gesunden. Jedermann und -frau kann dem eigenen Umfeld, Mitmenschen, aber auch Fremden einen einfachen, aber wichtigen Beitrag leisten. Schon das von Weiterschenken des Friedenslichts ist eine grosse Geste der Freude und des Friedens. Das Lichtlein aus Bethlehem ist eine starke Botschaft, die jedes Herz erreicht. In der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet der Österreichische Rundfunk ORF seit 1986 alljährlich das Friedenslicht.

Auch dieses Jahr nimmt eine Schweizer Delegation an der feierlichen Zeremonie teil. Danach reist das Licht über Wien in über 30 Länder Europas und in Übersee, auch zu unseren Hauptstützpunkten in der Schweiz – 2017 zum 25. Mal. Danach erreicht es sternförmig hunderte Städte und Dörfer in allen Landesteilen weiter, getragen von unzähligen Menschen, welche die Freude an der Friedenslicht-Idee teilen. An gut 200 lokalen und sehr individuell gestalteten Anlässen – so wie bei uns – wird das Licht von Hand zu Hand, von Herz zu Herz, weitergeschenkt. Zahlreiche Organisationen, Vereine, Schulen, Kirchen, politische Gemeinden und Privatpersonen unterstützen den auch in der Schweiz zur Tradition gewordenen Weihnachtsbrauch. Mit dem Friedenslicht wollen sie ein starkes Zeichen für ein friedvolles Miteinander setzen, das weit über die Weihnachtszeit hinaus wirkt. Freude ist eine Gabe des Herzens. Deshalb lautet das diesjährige Motto «Freude teilen».

Das Friedenslicht in unserer Nähe:

Ab dem 17. Dezember kann das Friedenslicht rund um die Uhr beim Pfarrhaus Frick, Mühlerain 8, oder in den Weihnachtsgottesdiensten der katholischen Pfarreien der Region und der reformierten Kirchgemeinde Frick abgeholt werden.

Die Stiftung Denk an mich, Ferien und Freizeit für Menschen mit Behinderungen, übernimmt auch dieses Jahr das Patronat. Die Spenden gehen an das neue Projekt «Barrierefreie Ferien mit Reka – Denk an mich macht die Feriendörfer hindernisfrei».

Reformierte Kirchgemeinde Frick