Der dichte grüne Vorhang, welcher die kleine Badkapelle vollständig verhüllt hat, wurde von 15 freiwilligen Helferinnen und Helfer mit grossem Elan entfernt. Nun hat sie ihre Weitsicht wieder und die beiden Sitzbänke unter dem Nussbaum sind vom wuchernden Grün befreit. Das Gebäude gehört zu den schützenswerten Kulturgütern der Gemeinde und ist unverbrüchlich mit der Geschichte des Badstandortes verbunden. Auch Hochzeiten oder Taufen wurden dort lange zelebriert und persönliche Sorgen der Madonnenstatue anvertraut, die darin beheimatet war. Es ranken sich viele Geschichten um dieses kleine Kirchlein, das seit über fünfhundert Jahren existiert. Der Verein Dorfmuseum Lostorf macht dazu im Herbst eine ausführliche Ausstellung.

Aktiv unterstützt wurde der Anlass durch die röm. kath. Kirchgemeinde, den Verein Dorfmuseum Lostorf und von Mitgliedern der Waldarbeitsgruppe der Bürgergemeinde.
Die Rippstein Transport AG hat unentgeltlich eine Mulde für den nicht häckselbaren Grünabraum zur Verfügung gestellt. Das Zerkleinern des restlichen Materials hat der Shredder- & Häckseldienst der Familie Peier gratis übernommen und das Landmetzgli offerierte Z’Nüni und Getränke für die Helfenden.
Die Umweltkommission dankt im Namen der Gemeinde Lostorf allen ganz herzlich für die spontane grosszügige Unterstützung und die Mitwirkung an diesem Einsatz.

Für die Umweltkommission Lostorf
Gaby Beriger