Mehr Sicherheit auf den Brugger Strassen und höhere Benutzerfreundlichkeit im öffentlichen Verkehr sind zwei wichtige Anliegen der Grünen Brugg. Mit Überzeugung haben sie deshalb im Januar 2013 dem Kredit für die Umsetzung von Sofortmassnahmen im Zusammenhang mit Gefahrenstellen im kommunalen Verkehrsnetz zugestimmt. Das zugehörige Massnahmenpaket beinhaltete für die Laurstrasse neben baulichen Sofortmassnahmen auch die Erarbeitung eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts. Obwohl die Grünen die Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich der Laurstrasse als zwingend und dringend ansehen, erachten sie es als richtig, erst nach Vorliegen des entsprechenden Betriebs- und Gestaltungskonzepts über weitere Massnahmen zu entscheiden. Sie werden deshalb dem Antrag des Stadtrats folgen und die Motion von Karin Graf-Herde betreffend Einbezug des unteren Teils der Laurstrasse inklusive Bushaltestelle „Medizinisches Zentrum“ in die Sofortmassnahmen Gefahrenstellen im kommunalen Verkehrsnetz nicht überweisen.

Unbestrittenermassen ist das Internet aus der heutigen Informationsübermittlung  und –beschaffung nicht mehr wegzudenken. Auch die Grünen nutzen die Homepage der Stadt Brugg regelmässig, um sich über städtische Projekte zu informieren, und haben sich dabei schon das eine oder andere Mal zusätzliche, detailliertere oder aktuellere Angaben zu einzelnen Geschäften gewünscht. Grundsätzlich haben sie deshalb Verständnis für die von Tobias Hungerbühler in seinem Postulat geforderte Optimierung der städtischen Informationspolitik. Andrerseits stellt die Homepage nur eines von verschiedenen Kommunikationsgefässen dar, welche Stadtrat und Verwaltung nutzen, und die Grünen sind sich bewusst, dass eine aktive Bewirtschaftung derselben auch entsprechender personeller Ressourcen bedarf. Sie sind deshalb gespannt auf die Ausführungen des Stadtrats zum Postulat und die Diskussion im Rat.

Grüne Brugg