Brugg

Fraktionsbericht der Grünen Brugg zur Einwohnerratssitzung vom 23.10.2020

megaphoneaus BruggBrugg

In der Fraktionssitzung einigten sich die Grünen Brugg auf folgende Beschlüsse:

Die Sanierung der Rainerstrasse wird grundsätzlich befürwortet. Fragen zu dieser Vorlage haben sie jedoch noch zur Definition der «gering belasteten Strasse». Sie kritisieren zudem, dass die Lösung einer Sauberwasserleitung nicht favorisiert wird und bei Regenfall das Strassenwasser tatsächlich der Kanalisation zugeführt werden soll. Dies ist im Kanton Aargau, im Gegensatz zu anderen Kantonen, erlaubt. Sie stellen auch die Frage, ob die Strassenbeleuchtung, wie bereits schon in anderen Quartieren der Stadt, gedimmt wird, da die Strasse dem Waldrand entlangführt.

Das Budget wird von der Fraktion angenommen. Bei einer Rückweisung und der allfälligen Ansteuerung einer Sparübung würden vor allem die Einwohner bestraft, was nichts nützt. Vielmehr soll mittelfristig etwas verändert werden. Da die gebundenen Ausgaben beispielsweise in Pflege und Bildung, Polizei, ICT Kanzlei, Mehraufwand bei Gebäudeunterhalt gestiegen und unter anderem wegen Corona tiefere Einnahmen zu erwarten sind, wurde eine externe Analyse in Auftrag gegeben, auf deren Resultate die Grünen gespannt sind.

Vehement setzen sich die Grünen nach wie vor gegen das geplante Projekt OASE ein. Dabei verlangen sie, dass der Ast Brugg/Windisch nur unter der Bedingung gebaut werden darf, wenn derjenige von Baden auch realisiert würde. Zudem soll ein durchgehender Tunnel von Lauffohr bis zur Südwestumfahrung favorisiert werden sodass das Aufeld und das Quartier Reutenen nicht tangiert würden (vgl. www.oasar.ch)

Für die Fraktion: Julia Grieder

Meistgesehen

Artboard 1