Als Hundhalter bin ich über die Handlungen einiger Kolleginnen und Kollegen schon sehr erstaunt. Dass die Ausscheidungen unserer geliebten Vierbeiner in den Städten, Dörfen oder Wiesen mit den zur Verfügung gestellten Robidog-Säcken zusammen genommen und in den dafür vorgesehenen Robidog-Behältern entsorgt werden, ist in der heutigen Zeit selbstverständlich und wird in den obligatorischen Hundehalterschulungen auch weitervermittelt. Aber dass es HundhalterInnen gibt, die den gefüllten Robidog-Sack im Wald an Äste hängen oder an den Waldwegrändern liegen lassen, ärgert mich sehr. Die Robidog-Säcke werden aus Polyethylen (PE) hergestellt und haben eine sehr, sehr lange Verrottungsdauer. Das heisst im Klartext, die Ausscheidungen unserer Hunde werden für die nächsten 20-50 Jahre im Wald konserviert. Versäubert sich ein Hund im Waldgebiet abseits des Gehweges, soll die Ausscheidung besser liegen gelassen als verpackt werden. Dies mit der Begründung, da unsere geliebten Vierbeiner in unseren Wohnungen, ja sogar in unseren Schlafzimmern wohnen dürfen und somit mehrheitlich gesund sind. So werden Krankheiten nicht, wie beispielsweise beim Fuchs, mit den Ausscheidungen weitergeben. In diesem Sinne, und auch um dem Umweltschutz gerecht zu werden, rufe ich meine Hundehalterkolleginnen und -kollegen, sowie die Kursleiter der Hundeschulen auf, keine Robidog-Säcke aus PE (rote und braune) in den Wald zu werfen oder an die Bäume zu hängen.

Nick Schmid, Rupperswil