Aarau Rohr

First home game after Corona break – NLA Day 2

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Bild von Stefan Kleiser

Die Aarauerinnen unterliegen dem BC Winterthur

Bild von Stefan Kleiser

Die NLA-Aarauerinnen empfingen letzten Donnerstag den BC Winterthur zum ersten deutschschweizer Derby nach der Corona-Pause auf dem eigenen Parkettboden. Dementsprechend war die Vorfreude riesig.

Aarau hat immer noch mit einigen Verletzungen zu kämpfen. So fehlen wichtige Spielerinnen wie Marjana Milenkovic, Nadine Kern, Melina Donati und Demi Baumann. Die Aarauerinnen konnten das Gänsehautgefühl – welches bei der Spielerpräsentation, geführt von Speaker Kevin Müri, entstanden ist – auch in der ersten Halbzeit beibehalten. Von Beginn an schenkte das Heimteam den Gästen nichts. Sichtlich überrascht werden die Winterthurerinnen von dem Druck und viele kleine Fehler schlichen sich beim grösseren Kader der Gäste ein. Das erste Viertel ging mit einem knappen Vorsprung von vier Punkte an die Gäste. Auch im zweiten Viertel zeigten sich einige gute Spielsituationen – klar war aber, dass beide Teams noch Luft gegen oben hatten. Die erste Hälfte ging mit 30:39 an den BC Winterthur.

Das Blatt wendete sich nach der Halbzeit klar zu Gunsten der Gäste. Immer wie grössere Fehler schlichen sich bei den Aarauerinnen in der Offense ein, Würfe konnten nicht mehr in Punkte umgewandelt werden und in der Defense hinkte man teilweise in der Transition der Gäste hinterher. Der Punkteunterschied war sogleich im dritten Viertel mit 6:22 gemachten Punkte der Grösste von allen vier Viertel. Teils im dritten Viertel und schlussendlich während fast dem ganzen viertel Viertel stiegen die Gäste auf eine Zonenverteidigung um. Grösstenteils kamen die Aarauerinnen mit den engen Zonen nicht klar, Penetrationen Richtung Korb waren selten und Würfe von der Drei-Punkte-Linie konnten (mit einer Statistik von drei gemachten Dreiern von 21 genommenen) nicht versenkt werden.

Das Spiel ging schlussendlich an den BC Winterthur. Entstand 52:82. Trotz der abfallenden Kurve in der zweiten Hälfte schenkt besonders die erste Hälfte Hoffnung für die kommenden Spiele. Das Spiel wurde angeführt von der Mobiliar Topscorerin Enisa Semanjaku (1 AST, 3 STL, 17 PTS).

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