Frick

Feuer und Flamme für die Freiwilligenarbeit in Frick

megaphoneLeserbeitrag aus FrickFrick

Am internationalen Uno-Tag der Freiwilligen stehen Menschen die sich für andere engagieren im Zentrum

Am Internationalen UNO-Tag der Freiwilligen stehen Menschen, die sich ohne Lohn für andere engagieren, im Zentrum. Auch die Kirchen sind sich bewusst, dass ohne Freiwilligenarbeit "nichts läuft".

"Es gäbe keinen Mittagstisch, keinen Chor, keine Jugend- oder Altersarbeit, keinen Ungarn-Brunch oder keinen Suppentag und noch vieles andere nicht mehr - alles würde zusammenbrechen ohne euch", sagte Eva Schütz, Präsidentin der reformierten Kirchenpflege Frick, zu den rund siebzig "Freiwilligen". Mitte November hatte die Kirchgemeinde mit einem Car-Ausflug mit anschliessendem Nachtessen im Adler, Gipf-Oberfrick, den freiwilligen Mitarbeitenden den Dank ausgesprochen. Eine Reise in die Ostschweiz zur Kerzenfabrik Hongler in Altstätten bereitete die Gesellschaft obendrein noch auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit vor und kaum eine Tasche wurde leer ins Fricktal zurückgebracht. Vor dem Haus von Pfarrer Samuel Dietiker in Gipf-Oberfrick wird vor Weihnachten sogar eine dicke, dreizehn Kilogramm schwere rote Kerze von Hongler leuchten. "Wir sind Feuer und Flamme für die Freiwilligenarbeit, sie nützt allen", so das Motto für den Internationalen UNO-Tag der Freiwilligen auf den Plakaten. Der Besuch bei der Kerzenfabrik Hongler stand geradezu in symbolischem Zusammenhang damit.

Wie wird Freiwilligenarbeit sichtbar gemacht? Der Kirchenpflege der reformierten Kirchgemeinde Frick war es schon vor Jahren ein Anliegen, für die Gemeindeglieder die geleistete Freiwilligenarbeit finanziell sichtbar zu machen. Aus diesem Grunde wird der freiwillig geleistete Betrag sowohl in der Rechnung, wie auch im Budget, aufgeführt und als Spende wieder herausgenommen. Das ist ein stattlicher Betrag von Fr. 160000.- und entspricht ungefähr dem Gehalt eines Kaderangestellten in einem KMU. Ein Nachtessen mit kultureller Umrahmung oder mit einem Ausflug jeweils in der zweiten Hälfte eines Kalenderjahres ist für die Freiwilligen immer wieder ein willkommenes Dankeschön der Kirchgemeinde Frick. (Annemarie Schläpfer)

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