Oberrohrdorf

Ferienspass der Regionalpolizei Rohrdorferberg Reusstal

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Mit den sehnsüchtig erwarteten ersten Sonnenstrahlen wurde es wieder Zeit für den beliebten Ferienpass der Regionalpolizei Rohrdorferberg Reusstal. Es sollte erneut etwas Besonderes werden, wo auch ein gewisser Lerneffekt nicht zu kurz kommt. Dank der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Niederrohrdorf und der Firma Planzer AG stellte die Regionalpolizei Rohrdorferberg Reusstal ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Die Idee dazu hatte Sarah Keller, verantwortliche Verkehrsinstruktorin. „Der diesjährige Ferienpass soll die Schüler sensibilisieren für den toten Winkel.“ Mit dem Plan, das Gefahrenbewusstsein zu wecken, traten Polizei, Feuerwehr und zwei Mitarbeiter der Firma Planzer gemeinsam an die 40 Schüler der Ferienpässe Mägenwil und Fislibach heran.

Zwei 18 Tonnen schwere Lastwagen fuhren auf den Vorplatz der Feuerwehr Niederrohdorf, um Kindern mit all ihrer Masse Gefahren bewusst zu machen. Staunend über die Grösse der Brummis standen die Schüler vor den grossen Fahrzeugen, mussten sich aber zuerst theoretisch über die Gefahr des „toten Winkels“ aufklären lassen. Die daraus resultierende Botschaft: „Ich bleibe hinten und versuche, wenn immer möglich, Blickkontakt mit den Chauffeuren zu suchen.“ Nach der theoretischen Einführung folgte die praktische Umsetzung auf dem Vorplatz der Feuerwehr.

Mit den Augen des Fahrers

Bei der Ferienpass-Aktion mit dem dröhnenden 400-PS-Giganten erläuterten die Mitarbeiter der Firma Planzer AG die Gefahrenquellen im Straßenverkehr und warum Lastwagenfahrer trotz direkter und indirekter Sicht (Spiegel) nicht alles sehen können. Dass man den „toten Winkel“ als den von Fahrzeuglenkenden nicht einsehbaren Bereich der Strasse oder der Umgebung bezeichnet. Spielerisch wurden die mit knallgelben Warnwesten ausstaffierten Mädchen und Jungen an den grossen Lastwagen und dessen Gefahren herangeführt. Vom Fahrersitz aus konnte jedes Kind seine um den Lastwagen stehenden Mitschüler beobachten.

Und als Supplement durfte jedes Kind auf dem Fahrersitz des Feuerwehrlastwagen Platz nehmen und auch dort seine Kameraden im toten Winkel suchen.

Das Erlebte soll zu gegenseitiger Rücksichtnahme unter den Verkehrsteilnehmer beitragen. Es ist allen Mitwirkenden ein Anliegen, künftig Unfälle wegen des toten Winkels zu vermeiden..

Sarah Keller

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