Buchs (AG)

Feldschiessen-Speckseiten werden übergeben

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Wenn auch in einigen Kantonen die Abgabe der Speckseiten durch Wein oder andere Gaben abgelöst wird, schätzen im Rüeblikanton die Vereine die Belohnung dieser einheimischen Köstlichkeiten für hohe Beteiligung.

-rebi- In vielen Verbänden werden alte Traditionen abgeschafft. Nicht so im Kanton Aargau. Wenn auch in einigen Kantonen die Abgabe der Speckseiten durch Wein oder andere Gaben abgelöst wird, schätzen im Rüeblikanton die Vereine die Belohnung dieser einheimischen Köstlichkeiten für hohe Beteiligung. Insgesamt 65 Speckseiten hatten die Vereine mit grosser Beteiligung gewonnen.

Werner Stauffer, seines Zeichens seit neun Jahren Mister Feldschiessen des Kantons Aargau, durfte kürzlich sämtliche Bezirksvertreter in der .Regionalen Schiessanlage Lostorf in Buchs begrüssen. An diesem Anlass werden nicht nur die begehrten Speckseiten abgegeben, es wird auch Rück- und Ausschau gehalten.

Beste Werbung für den Schiesssport
Werner Stauffer konnte mit sichtlicher Freude und berechtigtem Stolz feststellen, dass das Feldschiessen im Kanton Aargau sehr positiv war. Die Schützenvereine haben sich sehr grosse Mühe gegeben, Schützen zu mobilisieren und so die Beteiligung zu egalisieren. Es ist auch wichtig, dass kleine Vereine ein paar Schützen mehr ans Feldschiessen bringen können. In der Vergangenheit wie auch in der Zukunft ist und bleibt das Feldschiessen die beste Werbung für den Schiesssport. Jeder Verein der 100 und mehr Schützen auf dem Schiessplatz hatte, hat etwas unternommen. Von der SG Boswil, SG Bünzen, SG Dürrenäsch und den FS Kaisten haben bei den 300m-Schützen 200 und mehr Schützen das grösste Schützenfest der Welt besucht. Bei den Pistoleuren übertrafen die 200er-Marke der Pistolenclub Teufenthal sowie die Pistolenschützen Muri. „Auch im kommenden Jahr müssen wird Jeden hinter dem Ofenbänklein hervorholen, damit wieder eine Superbeteiligung im Kanton Aargau zu stande kommt" munterte Stauffer die Anwesenden auf. Sehr positiv wertet er die Tatsache, das im Kanton Aargau das Feldschiessen 2009 ohne Unfall durchgeführt werden konnte.

Wunsch zum 10jährigen Jubiläum
Im kommenden Jahr findet das Feldschiessen vom 4. bis 6. Juni statt. Werner Stauffer erinnerte daran, dass das Vorschiessen eine Woche vor dem offiziellen Feldschiessenwochenende durchgeführt werden sollte. So ist gewährleistet, dass auch Personen, die am Feldschiessenwochende keine Zeit haben, Gelegenheit geboten wird, diesen Anlass eine Woche früher zu besuchen. „Im kommenden Jahr feiere ich das Jubiläum 10 Jahre Feldchef des Kantons Aargau, und als Geschenk wünsche ich mir eine Erhöhung der Beteiligung" sagte Stauffer. Es wäre dem unermüdlichen Mister Feldchef zu gönnen, wenn dieser Wunsch in Erfüllung gehen würde. Der Kickoff findet im Aargau am 26. Mai, der Feldschiessen-Rundgang mit dem Vorstand des AGSV und Gästen am Feldschiessen-Samstag im Bezirk Brugg statt.

Tragt sorge zum Feldschiessen
Die Grüsse des Aargauer Schiesssportverbandes überbrachte dessen Präsident Werner Häusermann. Er stellte fest, dass man etwas unternehmen muss, um eine der herrlich mundenden Speckseiten zu erhalten. „Das Feldschiessen ist der Anlass des Breitensportes im Schiessenwesen zu dem unbedingt Sorge getragen werden muss" erwähnte er treffend. Zum Schluss stellte Häusermann richtig fest, dass es der Verdienst von Werner Stauffer und den Vereinen des AGSV ist, dass im Kanton Aargau die Beteiligung nicht eingebrochen ist. Zwei Grossanlässe im Bereich Breitensport des Schiessens prägen im kommenden Jahr den Kanton Aargau: Das Feldschiessen vom 4. - 6. Juni und vom 18. Juni bis 18. Juli das Eidgenössische Schützenfest.


Bilder: Werner Stauffer übergibt die verdienten Speckseiten

Die Bezirksvertreter nahmen für ihre Vereine die Speckseiten im Empfang.

Mister Feldschiessen des Kantons Aargau, Werner Stauffer, feiert im kommenden Jahr das 10jöhrige Jubiläum als Kantonaler Feldchef

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