Am einem Samstag, im September 2013 liessen sich die Mitglieder der beiden Ortsparteien vom VR-Präsidenten der Verenahof AG, Herrn Benno Zehnder, durch die Bäder zu Baden führen. Auf dem Kurplatz bietet sich ein trauriges Bild: der einst stolze Verenahof bröckelt vor sich hin, das Thermalbad ist geschlossen und zerfällt, aufgerissene Grabungsfelder werden langsam überwuchert. Und das, obwohl seit Jahrzehnten geplant wird. Der Initiant Zehnder hat nun mit dem Bad von Mario Botta ein neues Projekt aufgegleist. Begeistert erzählt er vom besten Thermalwasser, das über tausend Jahre in der Erde bleibt und ausserordentlich viel Mineralstoffe enthält. Mit viel Energie und in stetem Austausch mit den denkmalpflegerischen und baulichen Fachstellen der Stadt und des Kantons treibt er sein Projekt voran. Allerdings konnten erst zwei der Häuser bis jetzt stilgerecht renoviert werden. Die bei Renovationen auferlegten Bedingungen mögen aus denkmalpflegerischer Sicht durchaus verständlich sein. Zu wenig beachtet wird dabei jedoch, dass diese Verteuerungen finanziert werden müssen und ein Ausmass erreichen können, das einen wirtschaftlichen Betrieb einer Liegenschaft verunmöglicht. Zehnder ärgert sich denn auch, dass immer wieder neue Forderungen gestellt und von den Behörden plötzlich Spielregeln wieder verändert werden. Das macht es den Investoren unnötig schwer, die Planung verzögert sich.

Wir hoffen, dass das Projekt gelingt und wir bald in Baden baden können, anstatt auf Zurz- oder Schinznach zu fahren!

Peter K. Graf