Niederlenz

FDP-Niederlenz diskutiert Traktanden der Gemeindeversammlung vom 15.06.2012

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Mit Spannung verliefen die Diskussionen der FDP-Niederlenz an der Orientierungsversammlung vom 30.05.2012. Der positive Rechnungsabschluss 2011 der Einwohnergemeinde erfreute die aktiven Mitglieder ganz besonders. Eine Steuerfusserhöhung rückt damit wieder etwas in die Ferne. Der Einnahmenüberschuss von etwas über einer Million Franken ist auf höhere Steuereinnahmen und tiefere Ausgaben für die Pflegefinanzierung, Sonderschulung, Heime und Werkstätten (Pflegegesetz), Berufsschulgelder sowie weniger Unterhalt für Gemeindestrassen und Liegenschaften zurückzuführen. Die Nettoausgaben der Investitionsrechnung sind weit unter dem Voranschlag, weil verschiedene Bauten, wie z.B. die Kantonstrasse K248 und der Sportplatz, verzögert sind. Sollten sich die Baukosten künftig verteuern, müsste mit wesentlich höheren Investitionskosten gerechnet werden. Zwei Vorstandsmitglieder vom Chinderhuus Rägeboge stellten die schwierige finanzielle Situation ihrer Kinderkrippe vor. Qualitativ hohe Ansprüche für die Betreuung liessen vor allem die Personalkosten sprunghaft ansteigen. Überzeugend konnte der Nutzen einer Krippenbetreuung für die Kinder, die Eltern und auch für die Gemeinde dargestellt werden. Die beantragten Betreuungsgutscheine für Niederlenzer Kindertagesstätten wurden von der Versammlung einstimmig, im Vertrauen auf die kontrollierte Abgabe durch den Gemeinderat, gutgeheissen. Ebenfalls einstimmig sagten die Versammelten „Ja“ zum Verkauf des Baulandgrundstückes „oberer Steinler“ an die Firma J. Realini AG zum Preis von CHF 250 pro Quadratmeter. Obwohl ein weiteres Angebot einen um CHF 163‘000 höheren Preis verspricht, den die Gemeinde gut gebrauchen könnte, wird der Verkauf befürwortet. Die schwierigen baulichen Verhältnisse durch die Lage der Parzellen und durch die Starkstromleitung werden durch eine Vereinigung der beiden Parzellen bei einer Eigentümerin eindeutig einfacher zu lösen sein, was den entgangenen Ertrag aufwiegt. Keine Befürworter fanden sich hingegen für den Radwanderweg „Aabach“. Obwohl ein verlockender Agglomerationsbeitrag vom Bund in Aussicht gestellt wird, sind die Kosten von rund CHF 500 pro Meter zu hoch. Für Radfahrer ist eine Durchquerung der Gemeinde Niederlenz auf wenig befahrenen Strassen auch heute schon möglich (tr). 

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