Beinwil (Freiamt)

FDP mit den Bikes unterwegs durch den Bezirk

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Mannschaft vor dem Start in Kaiserstuhl  mit (vordere Reihe, von l. nach r.) Franz Nebel, Thomas Wengi, Andrea Laube, Sonja Böhm, Claudia Hauser, Erwin Baumgartner

FDP Mannschaft vor dem Start

Mannschaft vor dem Start in Kaiserstuhl mit (vordere Reihe, von l. nach r.) Franz Nebel, Thomas Wengi, Andrea Laube, Sonja Böhm, Claudia Hauser, Erwin Baumgartner

(ef) Am Samstag fuhren die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP, unterstützt von einigen Sympathisanten, mit normalen Velos und e-Bikes durch den Bezirk von Kaiserstuhl nach Lengnau. Kurz vor 10 Uhr machte sich das Team für die rund 45 km lange Route bereit. Pünktlich um 10 Uhr gab Stadtammann Fritz Tauer die Strecke frei. Auffallend gekleidet mit weisen Poloshirts mit der Aufschrift „FDP.Die Liberalen“ und „Grossratswahlen Liste 4“ ging es dem Radweg entlang nach Bad Zurzach. Die recht grosse, einheitlich bekleidete Gruppe zog bei der Vorbeifahrt immer wieder die Blicke der Passanten und Autofahrer auf sich. Als weiterer Blickfang erwies sich auch das mit Plakaten von FDP-Regierungsratkandidat Stefan Attiger und den sieben Kandidierenden der Liste 4 dekorierte Begleitfahrzeug. Als erster Etappenort wurde der Parkplatz der Firma Schweizer & Partner AG in Bad Zurzach angefahren. Passend zum Thema „Energie“ konnten die Fahrerinnen und Fahrer mit einer Banane neu Energie tanken und sich mit einem heissen Kaffee aufwärmen, derweil Geschäftsinhaber Chris Schweizer über die Anwendung der Photovoltaik, einem Spezialgebiet der Unternehmung, informierte. Nach einem Kurzbesuch am Stand von Bicycle Adventure, Bad Zurzach und Döttingen, dem Sponsor der e-Bikes, fuhr die Gruppe weiter nach Koblenz. Beim Zollplatz informierte Alt-Gemeinde­am­mann Walter Gassler über die Verkehrssituation am Zoll und die derzeit laufenden Bauarbeiten. Anstelle des bereits abgerissenen Zollgebäudes werde für 5 Millionen Franken ein Neues gebaut. Die Schweiz unternehme alles, damit die Deutschen die Schweizergrenze staufrei überqueren könnten. Anders sehe es in der anderen Richtung aus. Die Probleme auf deutscher Seite könnten ohne den Bau der A98 nicht gelöst werden. Aus diesem Grund, werde sich die Stausituation in Koblenz auch nicht verändern sagte Gassler und wagte sogar die Prognose, dass selbst die jüngste Kandidatin, Andrea Laube bis zu ihrer Pension, den Bau der A98 nicht erleben werde. Gassler zeigte auch auf, dass mit dem Bau einer neuen Brücke, die lediglich dem LKW-Verkehr dienen würde, die Verkehrsprobleme in Koblenz nicht gelöst würden. Profiteur wäre einzig der Bund, der vom zusätzlichen zu erwartenden LKW-Verkehr erheblichen Mehreinnahmen kassieren dürfte. Nach den Informationen führte der Weg durch das Verkehrsgewühl am Zoll und entlang dem Stau Richtung Felsenau und von hier weiter nach Leuggern. Im Restaurant des Teniscenters wurden die Fahrerinnen und Fahrer verpflegt. Gestärkt ging die Fahrt anschliessend nach Kleindöttingen und von hier dem Stausee entlang nach Klingnau. Nach einem Aufenthalt in der Gartenwirtschaft des Hotels Picone führte die Route durch Klingnau und Döttignen zum Parkplatz der Metzgerei Köferli. Herrlicher Sonnenschein begleitete den Tross ins Surbtal nach Tegerfelden. Nach einem Glas Weisswein, gesponsert von Erwin Baumgartner, nahm die Mannschaft den Rest der Strecke in Angriff. Nach einem Zwischenhalt in Endingen wurde kurz vor 16 Uhr der Zielort Lengnau erreicht. Im Werkhof war bereits alles für einen gemütlichen Grillhock vorbereitet. Gemeinsam mit den anwesenden Gästen genossen alle die Grilladen und das warme Herbstwetter. Auch wenn an der Strecke die grossen Zuschauermassen fehlten, wurde die Promotour von den Organisatoren und den Kandidierenden doch als Erfolg bezeichnet. Man war „zwäg uf em Wäg“ und das Ziel „sehen und gesehen werden“ war ebenfalls vollumfänglich erreicht.

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