Die FDP-Fraktion sieht in der familienergänzenden Betreuung von Vorschulkindern ein klares Bedürfnis unserer Gesellschaft und ist einstimmig für die Vorlage. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird damit unterstützt und vereinfacht. Dem Gemeindevertrag zwischen den Poolgemeinden stimmt die FDP Fraktion ebenfalls zu mit der Ergänzung, dass die "Strategischen Leitlinien für die Weiterentwicklung der Betreuungsangebote für Vorschulkinder" analog dem Entscheid des Einwohnerrats der Stadt Baden vom 04.12 2012 einen integrierenden Bestandteil des Gemeindevertrages darstellen.

Die FDP-Fraktion hat das Gesamtkonzept Spiel- und Begegnungsanlagen studiert und ist mit dem Vorgehen grundsätzlich einverstanden, die Anlagen gestaffelt zu sanieren. Es besteht dringender Sanierungsbedarf. Auch das Vorgehen, den Spielplatz Bachmatt im Zentrum zu priorisieren findet Zustimmung. Nur sind die Kosten von CHF 370‘000 für die Anlage Bachmatt und CHF 50‘000 für den Grillplatz Grüt, total CHF 420‘000 klar zu hoch. Angesichts der diversen weiteren anstehenden Investitionen in der Gemeinde in den nächsten Jahren kann die FDP dem vorliegenden Kreditantrag nicht zustimmen. Die FDP weist daher den Antrag zur Überarbeitung an den Gemeinderat zurück. Es muss mindestens eine kostengünstigere Variante, insbesondere des Spielplatzes Bachmatt ausgearbeitet werden. Ein Unternehmen in Wettingen hat in verschiedenen Gemeinden der Region, für Kosten weit unter dem beantragten Kredit gute Spielplätze realisiert. In Schneisingen konnten in einem ähnlichen Projekt durch Eigenleistungen des Bauamts und Frohnstunden von Freiwilligen Kosten eingespart werden. Die FDP verlangt daher, dass von der Firma in Wettingen unter Abklärung von möglichen Eigenleistungen und Frohnarbeit eine kostengünstigere Variante in Form einer Unternehmerofferte eingeholt wird.

Dem Ersatz der Gebäudesteuerungsanlage im OSOS stimmt die FDP-Fraktion grossmehrheitlich zu. Die bisherige Installation, welche so in die Jahre gekommen ist, dass von den Lieferanten keine Ersatzteile mehr geliefert werden, muss dringend ersetzt werden. Mit der neuen Anlage wird sinnvollerweise eine moderne Technologie gewählt, welche allerdings auch höhere Anforderungen in Bezug auf die Bedienung und den Support schafft.

Bei der Vorlage Hallen- und Gartenbad nimmt die FDP den Abschluss des Sanierungskonzeptes 1999 sowie das neue Sanierungskonzept 2015 zur Kenntnis. Einer Modernisierung des Hallen- und Gartenbades stimmt sie nur insofern zu, dass lediglich die Werterhaltung des Bades sichergestellt werden muss, so z.B. eine Überholung des Eingangs- und Garderobenbereichs. Zudem soll weiterhin Wert darauf gelegt werden, dass das Bad sauber und hygienisch ist. Einer Attraktivitätserweiterung wird nicht zugestimmt.