Parteipräsident Daniel Cartier eröffnete die Generalversammlung der Gretzenbacher Freisinnigen und begrüsste die Anwesenden und Gäste. Nach dem Jahresbericht und der Jahresrechnung kam er auf die Veränderungen im Verein zu sprechen.

Mit allen Parteimitgliedern gedachte er des verstorbenen Harald Hürzeler, der über lange Jahre Parteipräsident, Gemeinderat, Statthalter und Schulpräsident gewesen ist. Ebenso bedauerte er den Rücktritt Rita Windischs aus dem Parteivorstand und erwähnte ihre Leistungen in Partei und Politik.

Im nächsten Traktandum wurden die Kandidaten für den Gemeinderat nominiert. Es sind dies Beat Tännler, Mario Schenker, Franco Peduzzi und Daniel Cartier. Beat Tännler ist seit über einem Jahr im Gemeinderat und schon länger Mitglied im Wahlbüro. Mario Schenker ist seit 8 Jahren Mitglied der Finanzkommission und war in der Bürgergemeinde 14 Jahre Präsident der Rechnungsprüfungskommission. Er ist in Gretzenbach vor allem durch seinen beispiellosen Einsatz zugunsten des Stromnetz-Rückkaufs im Jahre 2004 bekannt geworden. Franco Peduzzi ist seit vier Jahren Mitglied der Kommission Jugend-Projekt. Daniel Cartier schliesslich wurde vor vier Jahren in den Gemeinderat gewählt und ist regional bei der Delegiertenversammlung der Feuerwehr und in der OJuN aktiv. Er wurde von der Parteiversammlung bereits vor einem Jahr als Kandidat fürs Gemeindepräsidium nominiert.

Nachdem der Parteipräsident das Programm des kommenden Jahres bekannt gegeben hatte, folgte der spezielle dritte Teil. Kantonsrat Ulrich Bucher hielt ein Referat über „Einwohnergemeinden im Kanton Solothurn: aktuelle Positionierung und Zukunftsstrategien". Er zeigte anhand von aussagekräftigen Statistiken die Entwicklungen, welche die Einwohnergemeinden im Kanton Solothurn beeinflussen. Dabei plädierte er für eine klare Entflechtung der Aufgaben- und Finanzierungsbereiche zwischen Kanton und Gemeinden (Wer zahlt befiehlt!) und versprach, dass sich der Verband der Solothurner Einwohnergemeinden (VSEG), dessen Geschäftsführer er ist, zur Wehr setzen werde gegen weitere finanzielle Belastungen durch den Kanton. (mnü)