Anlässlich der Parteiversammlung vom 10. November 2010 wurden die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 26. November 2010 im Detail diskutiert. Die durch Bund und Kanton beschlossenen Gesetztesänderungen belasten den Finanzhaushalt
unserer Gemeinde zu stark. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner hat sich in den vergangenen 10 Jahren marginal verändert, wobei die durch den Kanton aufgebrummten Kostenabwälzungen im gleichen Zeitraum sichtlich explodiert sind.
Die Neuregelung der Publikation der einzelnen Abstimmungsresultate der Grosrätinnen und Grossräte wird begrüsst.
Die FDP Ortspartei Berikon fordert alle politischen Kräfte und Gremien auf, sich mit mit allen Mitteln gegen diese unkontrollierbaren Kostenabwälzungen zur Wehr zu setzen.
Die unter Traktandum 2 und 3 aufgeführten Verpflichtungskredite gaben zu längeren Diskussionen Anlass. Die Kosten für die Schmuckbeleuchtung entlang der Bahnhofund Oberwilerstrasse K411, müssen durch Bund (85%) und Kanton (15%) übernommen
werden. Es handelt sich hier um eindeutige N4/N20-Folgemassnahmen
(siedlungsorientierte Gestaltung). Die Notwendigkeit der Sanierung Junkholzstrasse
mit Stromversorgungs- und Wasserleitungen bleibt aus heutiger Sicht in Frage gestellt.
Die FDP Orstpartei Berikon versteht unter „schmerzhaften Einsparungen" ein konsequenter Verzicht auf kostenintensive Projekte, unnötige Aufwendungen, Auslagerungen von Unterhaltsarbeiten usw. sowie sichtbare Sparanstrengungen im Voranschlag 2011. Der Antrag des Gemeinderates zur Genehmigung des Voranschlags 2011 mit einem Steuerfuss von 92 % wird nicht unterstützt.
Bereits vor 4 Jahren machte unsere Partei auf die Risiken der einzigen, substanzielleren Steuereinnahmenquelle aufmerksam. Leider wurden den sinnvollen Lösungsvorschlägen zur gezielten Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Landreserven, mit der Erschliessung und Veräusserung Riedacher und Bühlfeld, keine Beachtung geschenkt.