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FC Eiken an der längsten Theke der Welt

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Am Freitag 02. November war es soweit. Die 1.Mannschaft des FC Eiken traf sich in Frick am Bahnhof für ihre Mannschaftsreise nach Düsseldorf. 20 Kaderspieler hatten sich eingefunden, um die lang erwartete Reise in Angriff zu nehmen. Natürlich wurden die beiden Siege in der gleichen Woche gegen den FC Frenkendorf und im Derby gegen den FC Stein gleich von Anfang an gefeiert. Trainer Marco Gähler und sein Anhängsel Roger Bättig empfingen am Hauptbahnhof Basel die Reisetruppe mit einem kleinen Überraschungsapèro. Danach ging‘s an den Flughafen, von wo man um halb acht gegen Norden abflog. In Düsseldorf angekommen, fuhr das Team in die Innenstadt zum Hotel, wo kurz das Gepäck im Zimmer deponiert wurde. Nun war man bereit für den Ausgang. Die Mannschaft zog es in die Altstadt oder auch längste Theke der Welt genannt. Den Partywilligen wird da einiges geboten im Kuhstall, im Oberbayern, im Bierkönig oder wie die Lokale auch alle heissen. Ballermann 6 hiess die erste Destination, wo man als Gruppe noch vom DJ mit Liederwunsch begrüsst wird. Schnell zeigte sich, dass der FC Eiken auch auf der Tanzfläche eine gute Figur macht, was zum Teil die weiblichen Gäste zu Szenenapplaus hinreissen liess. Andere Teammitglieder widmeten sich dem reichhaltigen Getränkesortiment. Nur Igor begnügte sich mit Wässerchen. Der Abend nahm nun seinen Lauf und immer wieder traf mein die eine oder andere Gruppe des FC Eiken an, egal in welche Disco oder Bar man ging.

Bis zum Morgengrauen fanden dann alle zurück ins Hotel. Ausser man ist von Anfang an dort geblieben, um das bezahlte Zimmer auch maximal zu nützen. Nach einem reichhaltigen Frühstück für die einen und eine Mütze Zusatzschlaf für die andern traf man sich zum nächsten Event. Man besuchte das Bundesligaspiel Borussia Mönchengladbach gegen den SC Freiburg. Mit einer halben Stunde Zugfahrt war man schon in der Nachbarstadt. Genug Zeit für ein Kartenspiel. Dass dann der Wetteinsatz bei verlorenen Kartenspielen gleich beglichen bzw. ausgeführt werden müssen, durfte man zur Belustigung der Zugreisenden auch gleich erfahren – Hunde die bellen beissen nicht.

Beim Stadion angekommen mussten sich unsere Modellathleten zuerst wieder mit Fett, Kohlenhydraten und anderen Energiespendern eindecken. Zudem musste der mittlerweise angestaute Durst mal wieder gelöscht werden. Die Kadenz des WC-Gangs nahm mittlerweile auch zu. Das Borussia-Lied vor Beginn des Spiels gesungen von 50‘000 Fans verbreitete Hühnerhaut. Das Spiel selber war dann weniger berauschend und endete 1:1 unentschieden. Höhepunkt war Fabian Häusermanns Parade, welche den Präsi vor einem KO bewahrte. Den Ball musste er leider zurück geben. Aber wie heisst‘s so schön: Nach dem Spiel ist vor dem Ausgang. Mit diesem Vorsatz versuchten einzelne Gruppen des FC Eiken zurück zum Bahnhof zu kommen, um wieder in unsere Logierstadt zu fahren. Diejenigen Gruppen die der deutschen Sprache mächtig waren und zudem lesen konnten, waren klar im Vorteil – Danke Simon! Die anderen durften einen weiteren Bahnhof sehen. Schlussendlich traf man sich dann doch wieder in Düsseldorf am Hauptbahnhof.

Nach einer kurzen Erfrischung fand man sich dann wieder in der Partymeile. Der Kuhstall fand an diesem Abend bei einem Grossteil des Teams gefallen. Wasserträger Gasser lief darin zu Bestform auf und Arjen war für den nötigen Biss zuständig. Andere genossen die Ambiance in den Strassen und Gassen. Auch die zweite Nacht war für viele lang. Vor dem Schlafen gehen, durfte man im Hotel noch eine erfolgreiche Feuerwehrübung miterleben.

Nach ein paar wenigen Stunden Schlaf mussten die Zimmer schon wieder geräumt werden. Man begab sich nochmals in die Stadt um feine Steaks zu essen und den Match SV Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf im Pub anzuschauen. Andere versuchten eine Deutsche Green Card zu erhalten, was sich aber als schwierig herausstellte. Trotzdem schafften wir es mit vereinten Kräften unseren Sans-Papier auf den Rückflug zu bringen – One Team! Erschöpft nach einem kurzweiligen Weekend mit wenig Schlaf und vielen Eindrücken reicher kam das Team um zehn Uhr abends in Basel auf dem Flughafen an. Das Weekend hat gerockt und weiter mitgeholfen eine verschworene Truppe zu formen. Ein grosses Dankeschön gilt Thomas Gasser, der diese Reise toll organisiert hat.

Ein paar Fragen blieben nach dem Wochenende trotzdem:

  • Wie kann man um 05.00 Uhr auf dem nach Hause Weg ein Portemonnaie verlieren?
  • Warum ist der Titel Jasskönig kein Qualitätslabel?
  • Warum fährt Michael Schuhmacher in Düsseldorf Taxi?
  • Wann findet der nächste Mannschaftsevent statt?

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