Beinwil (Freiamt)

Faszination über Grenzen und Zeiten hinweg

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„Das Geheimnis der gregorianischen Stimmen“

Hätte man den Benediktinermönchen des spanischen Klosters Santo Domingo de Silos in den 1970er Jahren prophezeit, dass ihre Aufnah­men gregorianischer Choräle 20 Jahre später die Charts stürmen wür­den, hätten sie wahrscheinlich gelacht.

Tatsächlich wurden ihre Einspielungen in den Neunzigern zu Bestsellern auf dem Plattenmarkt. Spätestens seitdem feiert die Gregorianik interna­tional einen stetig zunehmenden Erfolg. „Das Geheimnis der gregoria­nischen Stimmen“ versteht sich als Teil der langen Tradition der Gre­gorianik. Das Choralensemble gibt in seinen Konzerten den liturgischen Gesängen des Mittelalters Raum, um sich als prachtvolle Lobgesänge auf Gott zu entfalten und der Verherrlichung seiner Heiligen zu dienen.

Den Chorälen aus der lateinischen Liturgie der römisch-katholischen Kir­che stellen „Das Geheimnis der gregorianischen Stimmen“ aber auch Stücke osteuropäischer Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts an die Seite. In dieser Gegenüberstellung offenbart sich der immense Ein­fluss, den die Gregorianik auf die Entwicklung der gesamteuropäischen Kunstmusik gehabt hat. Über Grenzen und Zeiten hinweg ergeben sich auf diese Weise so reizvolle wie beziehungsreiche Dialoge, die eine Auseinandersetzung mit der Faszination erlauben, die seit Jahrhunder­ten vom gregorianischen Gesang ausgeht.

 Termin:              Samstag, 29. März 2014, 19.30 Uhr

Ort:                     Wallfahrtskirche St. Burkard, Beinwil Freiamt

 Um eine Kollekte zu Gunsten der Künstler wird nach dem Konzert gebeten.

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