Mettauertal

Fasnachtsgottesdienst in der Pfarrkirche Mettau

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„Die Freude ist ein ganz zentrales christliches Thema“.

Diakon Helmut Minich freute sich sichtlich, auch am diesjährigen Fasnachtssonntag wieder die Laubbärggugger in der voll besetzten Pfarrkirche Mettau begrüssen zu können. „Wer sagt denn, dass Gott nur Freude an gregorianischen Chorälen oder klassischen Arien hat? Heute jedenfalls übernehmen die Laubbärggugger auf ihre Weise das Lob Gottes!". Und das taten sie dann auch gleich gekonnt mit viel Engagement, aber auch absolut passend in Lautstärke und Styl. Den Anwesenden gefiel es, und sie dankten es den Laubbärgguggern mit reichlich Applaus. Diese präsentierten sich dieses Jahr in ganz aktuell in Blau und mit dem zentralen Symbol der Sonne auf dem Rücken, dem Wappen der neuen Gemeinde Mettauertal. In seiner wie gewohnt gekonnt in Versform vorgetragenen Predigt kam Diakon Minich auf aktuelle Gegebenheiten der Pfarrei, der Talgemeinden und der Kirche zu sprechen. Natürlich war auch der Fauxpas des Churer Bischofs Vitus ein paar Reime wert: „Gibts in der Kirche nun keine Fasnacht? Ist alles aus, was Freude macht? Dann weiss ich, warum die Kirche leer bleibt und die Menschen auf die Strasse treibt.". Minich verstand sich aber auch als „Märlionkel" und träumte laut von einem Musterbeispiel von Pfarrei. Einer Pfarrei, in der die Kirche niemals leer ist und man am Sonntag einen Sitzplatz erkämpfen muss, wo man miteinander redet und sich nicht am andern stört, wo man die eigenen und die Schwächen der anderen kennt und akzeptiert und nicht in Nachbars Suppe jedes Härchen sieht. „Das ist zur Zeit zwar noch ein Märchen, doch eines Tages wird es sein." Der lang anhaltende Applaus am Schluss des Gottesdienstes ging an die Laubbärggugger, die es auch dieses Jahr wieder verstanden, einen Gottesdienst auf ihre ganz besondere Art und Weise musikalisch zu umrahmen. (uim)

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