Die EVP Stadtpartei Brugg hat sich an ihrer Fraktionssitzung ausgiebig mit den beiden Schul-Krediten auseinandergesetzt, welche in der Einwohnerratssitzung vom 6. März zur Abstimmung kommen. Die EVP will beide Vorlagen des Stadtrats mit Überzeugung unterstützen. Bei der einen Vorlage geht es um ein zeitgemässes IT-Konzept für die Schule mit den entsprechenden finanziellen Folgen. Hier, meint die EVP, müssen die Grundlagen für die aktuellen pädagogischen Bedürfnisse geschaffen werden. Eine gut ausgerüstete Schule zieht kompetente Lehrpersonen an oder hält sie bei sich, was den Schülerinnen und Schülern sehr zugute kommt. Eine materiell und pädagogisch moderne Schule wird von der EVP für ein gutes Standortmarketing als unabdingbar angesehen.

Bei der zweiten Vorlage soll die Schulführung durch leichte Pensenerhöhungen bei der Schulleitung und bei der Schulverwaltung gestärkt werden. Die Schulführung ist durch die Vorgaben des Kantons in den letzten Jahren deutlich anspruchsvoller und komplexer geworden. Effizienzsteigerungsmassnahmen gibt es praktisch keine mehr. Der Bedarf für die Stellenerhöhung ist für die EVP mehr als ausgewiesen. Eine Ablehnung dieser Vorlage würde in kurzer Zeit zu einer Schwächung der Schule Brugg führen, welche nachher nur in jahrelanger mühsamer Arbeit und mit deutlich mehr Geld wieder eliminiert werden könnte.

EVP Stadtpartei Brugg, Johannes Gerber