Letzten Samstag wurde die Expo Nano in der Umwelt Arena Spreitenbach eröffnet. Die mobile Ausstellung führt ein ins Universum der Nanotechnologie und der Nanomaterialien. An multimedialen Themenstationen und mit anschaulichen Experimenten wird die Anwendung von Nanomaterialien erklärt. Zur Eröffnung hielt Professorin Barbara Rothen-Rutishauser vom Adolphe Merkle Institute ein Einführungsreferat, in dem sie aufzeigte, dass Nanotechnologie bereits in vielen Alltagsprodukten eingesetzt wird, beispielsweise in Sonnencremen, Lebensmitteln, Textilien oder Farben. In diesen Produkten erzeugen die Nanopartikel aufgrund ihrer Winzigkeit spezielle Eigenschaften, so glänzt die Oberfläche von Süssigkeiten nur dank einer Beschichtung, die Nanopartikel enthalten. Rothen-Rutishauser beleuchtete nicht nur die Chancen, sondern gab auch einen Überblick über potenzielle Risiken, wenn zum Beispiel Nanopartikel in zu hoher Konzentration eingesetzt werden. Die Expo Nano wurde vom Nationalen Forschungsprogramm «Chancen und Risiken von Nanomaterialien» NFP 64 in Zusammenarbeit mit diversen Bundesämtern umgesetzt. Sie gastiert noch bis zum 30. März 2014 in der Umwelt Arena.

Daniela Emmenegger, 22. Februar 2014