Der diesjährige Erntedankgottesdienst der reformierten Kirchgemeinde Bözen stand unter dem Thema Sorgfalt zur anvertrauten einzigen Erde. Die Sonntagschüler bereicherten mit passenden Liedern und Aktivitäten den Gottesdienst. Für das leibliche Wohl nach dem Gottesdienst sorgten im wunderschön herbstlich dekorierten Kirchgemeindehaus die Elfinger Landfrauen.

(sw) Zur Eröffnung des Gottesdienstes stimmte man ins Lied ein: «Himmel, Erde Luft und Meer zeugen von des Schöpfers Ehr». Einleitend betonte Pfarrer Peter Lüscher, dass gerade dieses Jahr erlebbar war, das nichts selbstverständlich auf dieser Erde ist. Während bei uns anhaltende Trockenheit und Wasserknappheit herrschte, fanden auf anderen Teilen der Erde katastrophale Stürme und Überschwemmungen statt. So musste erschreckend festgestellt werden, dass wir uns offensichtlich auf dieser Erde auf sehr dünnem Eis befinden. Astronauten suchten bekanntlich auf dem Mond vergeblich nach Leben. Eine Sonntagschülerin spielte eine Astronautin, die vom Mond zurückkam. Sie brachte nur Steine und Sand auf die Erde zurück. Nicht einmal Wasser hatte sie gefunden. Da freuten sich die andern Sonntagschülerinnen und -schüler über die grosse Vielfalt von essbaren Früchten und Gemüse auf der Erde. Das dies alles gedeihen kann, braucht es viel Wasser, Luft und Sonne. Mit Begeisterung brachten die Kinder die gebastelten Werke nach vorne, um eine wunderschöne Collage zu gestalten. Zur Veranschaulichung, dass alle zu dieser Erde Sorge tragen müssen, wurde ein Globus reihum gereicht. Damit sich unsere Mitmenschen und alle nachfolgenden Generationen an dieser einzigen Erde noch lange erfreuen können, ist die Mietsache Erde schonend zu behandeln und in gutem Zustand zurück zu geben.

Nach dem Abendmahl dankte Pfarrer Peter Lüscher allen, die zum guten Gelingen dieses Festgottesdiensts beigetragen hatten. Zum Schluss lud er alle zum Suppenessen ins Kirchgemeindehaus ein, das dieses Jahr unter der Regie der Elfinger Landfrauen stand.

Text: Sabine Wülser, reformierte Kirchgemeinde Bözen

Fotos: Franz Wülser