Burg (AG)

Erfolgreiches Treffen des Burger Gewerbes mit dem Gemeinderat

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Offene Kommunikation

Der Gemeinderat Burg setzt seine Strategie für eine offene Kommunikation mit der Bevölkerung und den industriellen und gewerblichen Unternehmen konsequent um. Zum Gewerbeapéro im Gemeindesaal durfte Gemeindeammann Marcel Schuller 40 KMU-Vertreterinnen und Vertreter willkommen heissen. Sie wurden von Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni aus Schöftland mit einem fulminanten Referat auf die Themen des Abends eingestimmt. In ihrem Kurzreferat stellte Sylvia Flückiger fest, die KMU seien das Rückgrat der schweizerischen Wirtschaft und es gelte, diese Unternehmen von den immensen administrativen Hürden zu entlasten. Als Beispiel verwies sie auf das Engagement der Wirtschaft bei der Veranlagung und dem Einzug Mehrwertsteuer. Diese Arbeit zugunsten des Staates muss unbedingt ab-gegolten werden. Kritisch äusserte sich Frau Flückiger zur Zweimilliardenhilfe des Bundes gegen die Folgen der Frankenstärke. Den anwesenden Gewerbevertreterinnen und -vertretern dankte sie auch für die Lehrlingsausbildung, die eine fundamentale Bedeutung hat und sie rief alle dazu auf, zur Schweiz zu stehen, gerade auch in schwierigen Zeiten.

Gemeindeammann Marcel Schuller setzte die dem Gemeinderat zur Verfügung stehenden Steuerungsmittel wie Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland und Finanz- und Steuerpolitik in den Vordergrund seiner Ausführungen. Der Gemeinderat will die Wohnattraktivität auf der Burg fördern und mit der anlaufenden Gesamtrevision Nutzungsplanung auch dem örtlichen Gewerbe optimale Rahmenbedingungen schaffen. In diesen wichtigen Prozess werden die Bevölkerung und das Gewerbe miteinbezogen. Mit der Schaffung eines Leitbildes soll die Plattform für ein wirkungsvolles Marketing geschaffen werden.

Mit einer auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ausgerichteten Finanzpolitik will der Ge-meinderat den nötigen Handlungsspielraum für den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in den Bereichen Hoch- und Tiefbau schaffen. Massgebend für die Standortqualität ist auch der Steuerfuss, wo ein Potenzial für Entlastungen besteht, das im Budget 2012 ein Thema sein wird. Beim Entscheid, wo man sich niederlassen will, spielen aber auch andere Faktoren wie das Schulwesen, Einkaufsmöglichkeiten und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr eine starke Rolle. Behörde und Bevölkerung wollen dazu Sorge tragen.

In der Frage/Antwortrunde und beim anschliessenden Apéro konnten manche Anliegen spontan eingebracht werden und die Begegnung trug zum gegenseitigen Verständnis bei. Die Feststellung von Gemeindeammann Marcel Schuller „Burg ist eine liebens- und lebenswerte Gemeinde" blieb auch an diesem Abend unwidersprochen. (vwü)

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