Bei leichtem Schneefall reisten 12 motivierte Skisportler der Männerriege mit „unseren“   Vereinsbussen Richtung Saferntal  nach Elm. Das Check-In bei der Talstation aber auch im Berghaus Vorab klappte bestens und so waren wir nach einem Begrüssungskaffee schon beizeiten auf unseren Brettern. Die Kälte und einige Nebelschwaden sollten unsere einzigen Gegner sein.  Schneeverhältnisse  wie noch nie und eine traumhafte Winterlandschaft  konnten wir in vollen Zügen geniessen.   

Den Geburtstagsapero mit Znüniplättlis wurde uns in der Munggä Hüttä serviert. Das spätere Mittagessen im self service Restaurant fand dann weniger Anklang. Nachdem wir alle Pisten inklusive Talabfahrt  einige Male bezwangen galt es die letzte Bergfahrt zu erwischen, damit wir das spezielle Nachtessen unterwegs nicht verpassten.  Diesmal waren wir die einzigen Gäste und das anwesende Personal verdiente nur dickes Lob. Beim Jassen und Hose abe und einem guten Tropfen verflog die Zeit im Nu. Dann wurde uns das spezielle scharfe, legendäre oder Fondue mit Pilzli dra von der freundlichen und aufgestellten Simi serviert.

Obwohl die Portionen mehr als genug waren, gab es doch tatsächlich Turner welche nebenbei noch eine halbe oder ganze Portion aus der Dessertkarte verspeisten. Nach dem obligaten Verriesserli, galt es nebst den Skiern auch die Helmlampen zu montieren und so die Talabfahrt zur Unterkunft zu bewältigen. Auch diese Abfahrt meisterten wir mit Bravur und sturzfrei.

So galt es für die meisten unser unsere feudale Unterkunft zu beziehen, und einen letzten Drink in der Rondelle-Bar zu genehmigen bevor später ein letztes Znüni und ein Absacker verzehrt wurde.


Ab 08.00 Uhr war Morgenessen angesagt. Das Wetter zeigte sich wieder ähnlich wie am Vortag, wurde aber laufend besser und war während längerer Zeit strahlend schön aber eisig kalt, was bei vielen zu kalten Fingern und Zehen führte. Für den Grossteil des Dutzends gab es aber kein aufwärmen, wurde doch bis nach 13.00 Uhr dem Pistenrausch gefröhnt.  Da am Samstag wesentlich mehr Personen unterwegs waren blieb uns auch zum Essen einzig wieder ein Platz im Freien mit Wolldecken und Handschuhen.  Nicht schlecht staunten wir, als dann die Chefin – Ruth auftauchte und uns eine Runde warme Getränke offerierte.

Die letzte Talfahrt  nahmen wir getrennt per Gondel, oder mit und ohne Rucksack in Angriff.
Eisplatten und getrübte Sichtverhältnisse sorgten dann noch für ein paar blaue Flecken. Die Heimreise erneut bei leichtem Schneefall schlossen wir in der Wampfle-Bar ab. Ein grosses Dankeschön gilt unseren beiden Chauffeuren Paddy und Res, so wie der tollen Gastfreundschaft welche wir an 2 tollen Skitagen in ELM geniessen konnten.

Res Kiener aus Zetzwil