Frick

Einweihung und Tag der offenen Tür der Wohngruppe Frick

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Vor einigen Wochen sind die 8 Bewohner/innen mit ihrem Betreuerteam an die Maria Theresia-Gasse ins neue renovierte Haus der Benz’schen Stiftung umgesiedelt. Inzwischen sind die letzten Kisten ausgepackt und die von der Stiftung MBF geführte Wohngruppe hat sich bestens in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Nach der offiziellen Einweihung am Freitagabend fand am Samstag der Tag der offenen Tür statt.

„Wir sind stolz und glücklich, dass wir ganz im Sinne und der Tradition unserer Stiftung folgend“, Raum für Menschlichkeit, harmonisches Zusammenleben und Nächstenliebe geben dürfen“, begrüsste Viktor Müller, Vizepräsident der Benz’schen Stiftung am Freitagabend die Gäste am feierlichen, von den Turmbläser St. Peter und Paul wundervoll musikalisch umrahmten Anlass (weitere Begrüssungsworte wurden auch von Ursula Brun Klemm, der Präsidentin des Stiftungsrate MBF und Bauleiter Harald Müller an die Gäste gerichtet). Gerne wisse die Benz’sche Stiftung die Mitglieder der ehemaligen Wohngruppe Cavallo aus Elfingen als Mieter in den neu renovierten Räumlichkeiten und hoffe, dass sie sich rundum wohl fühlen.

Überaus erfreut äusserte sich auch Jean- Paul Schnegg, Geschäftsleiter der Stiftung MBF und betonte, wie glücklich und dankbar er sei, dass so schöne, von Licht und Helligkeit erfüllte Räume für Menschen mit einer Behinderung geschaffen worden seien.

Sich wohlfühlen, den Kontakt mit der Dorf- und Kirchgemeinde spüren und pflegen, waren die Wünsche und Ziele sowohl der Bewohner/innen, die mit viel Fleiss und Herzblut geholfen hatten, die Feier vorzubereiten und sich mit Hilfe von wunderschön gestalteten Steckbriefen vorstellten und auch von Pfarrer Thomas Sidler (römisch-katholische Kirchgemeinde Frick) und Pfarrer Hans-Ludwig Seim (evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Frick), die gemeinsam die kirchliche Eisegnung vornahmen. „Grosses lebt in diesen Räumen weiter“, lobte Thomas Sidler und nahm dabei Bezug auf die unermesslichen Verdienste der Baldegger Schwestern. Zusammen mit allen Gästen freute auch er sich darüber, dass Schwester Sonja und Schwester Emilia (Schwester Hadwiga liess sich entschuldigen), an der feierlichen Einweihung teilnahmen. In Anlehnung an Psalm 133 erklärte Pfarrer Seim, dass für ein harmonisches und friedvolles Zusammenleben man bereit sein müsse, zu vergeben und respektvoll miteinander umzugehen.

Nach der lautstark umjubelten Durchschneidung des Bandes liess man den Abend bei einem Apéro und Besichtigung der Räume ausklingen.

Seit jeher stand das im Jahre 1937 erbaute Haus der Benz’schen Stiftung an der Maria Theresia-Gasse 3 in Frick ganz im Zeichen der gelebten Menschlichkeit, der Unterstützung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen und der Krankenpflege. Es war das Zuhause der Baldegger Schwestern, die während über 100 Jahren eine wertvolle Bereicherung für die ganze Region darstellten und beherbergte bis vor Kurzem einen Kindergarten und seit 2006 wird die vom Schweizerischen Roten Kreuz Aargau und der Benz’schen Stiftung getragene Tagesstätte dort geführt. Erste bauliche Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten fanden im Jahre 1959 statt. Im Jahre 2013 begann nach dem Auszug der Schwestern Sonja, Emilia und Hadwiga und den Kindergärtlern die erste Phase der Gesamtrenovation, in welcher der Kindergarten zur Tagesstätte umgebaut wurde. In einer zweiten Phase wurde das Wohnhaus für die neuen Bewohner/innen umgebaut, welche im Frühjahr 2014 einziehen konnten.

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