Kürzlich konnten die Sportschützen Seengen den sanierten 50m Stand mit einem kleinen Apero einweihen. Der Gemeinderat von Seengen, Vertreter des Bezirksschützenverbands, Sportschützen und auch einige Jungschützen liessen sich die neue Anlage zeigen und probierten sie auch gleich aus.

Wie kam es zu dieser Sanierung: Die Sportschützen sind vor zwei Jahren aus den beiden Vereinen Freischützen und Kleinkalieberschützen entstanden. Bereits vor der Fusion war klar, dass die 50m Anlage dringend saniert und erneuert werden muss. Nach genauer Planung stand sehr schnell fest, dass der Verein die Kosten nicht alleine tragen kann.

So wandte man sich an die Gemeinde und an den Sporttoto-Fonds mit der Bitte um eine Beteiligung an den Kosten. Sowohl die Gemeinde wie auch der Sporttoto-Fonds stellten grössere Beträge zur Verfügung, sodass es den Sportschützen möglich ist die restlichen Kosten selber zu tragen.

Dank der speditiven Planung und Federführung zweier Vereinsmitglieder, konnte das Bauvorhaben in kurzer Zeit realisiert werden. Der Schutzwall wurde erneuert und neu befestigt, der Kugelfang nach neuesten Erkenntnissen eingekauft und montiert. Die alten Seilzüge und Antriebsmotoren, welche die Scheiben bewegten, wurden entfernt und durch eine elektronische Trefferanlage der neuesten Generation ersetzt. Es entstand eine moderne, zukunftsorientierte Anlage, welche sowohl vom Schulsport, den 50m Schützen aber auch von 300m Schützen genutzt wird.

An der offiziellen Einweihungen waren sich alle einig, die sanierte Anlage ist eine „gfreuti Sach" und nur dank der Unterstützung von allen Seiten, nicht zuletzt auch durch die vielen freiwilligen Arbeitsstunden der Sportschützen, realisierbar geworden.