Tegerfelden

Einsatz zugunsten der Gemeinde geleistet

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Verjüngungskur für dei Holzbänke

Sie sind unauffällig, und doch schätzen die Einwohner eines jeden Dorfes den Umstand, dass sie jederzeit und an den verschiedensten Orten zum Ausruhen einladen: die Rede ist von den Sitzbänken, die von Alt und Jung gerne für eine kurze - oder auch längere - Sitzpause genutzt werden. Nun sind in der Gemeinde Tegerfelden diese Bänke aus Holz gefertigt, was in regelmässigen Abständen auch mal wieder eine Verjüngungskur nötig macht. Zu diesem Zweck fanden sich am vergangenen Samstagmorgen um 08.00 Uhr über 15 Männerriegler im Werkhof ein, um eben diesen Auftrag in Angriff zu nehmen.
Forstwart Felix Binder hatte die vorbereitenden Arbeiten schon getroffen, sodass es nun daran ging, die Männer in Teams einzuteilen. Jeder dieser Gruppen wurde sodann ein Standort zugewiesen, wo die Arbeit aufgenommen werden konnte. Auf dem beliebten Aussichtspunkt „Raihalde" wurde gearbeitet, auf dem Schulareal, an der Surb, aber es gab auch verschiedene weitere Stellen innerhalb des Gemeindebanns, wo einzelne Bänke einer Auffrischung harrten.
Mit grosser Effizienz am Werk
Aufgrund dessen, dass die Wetterprognosen für den Tag nicht allzu viel Gutes hatten erwarten lassen, durfte unter gar keinen Umständen der Schlendrian Einzug halten. Ziel war ganz klar, wenn irgend möglich mit allen Bänken abschliessen zu können, war es doch jedem bewusst, dass es sehr schwierig werden würde, ein weiteres Datum für die Fortführung der Arbeit zu finden. So wurde ohne Verzug gehobelt, geschliffen und gestrichen. Vereinzelt war es auch notwendig, die Schrauben zu ersetzen, mit denen die Rückenlehnen befestigt waren. Diese waren im Verlauf der Jahre teilweise durchgerostet, und so brachte der Einsatz neuer Schrauben ebenfalls einen Gewinn an Sicherheit für die Nutzer der Bänke.
Rund zwei Stunden nach Arbeitsbeginn fand man sich für rund zwanzig Minuten zum Znüni wieder im Werkhof ein. Es war offensichtlich, dass alle Teams sehr gut vorangekommen waren und da der angekündigte Regen in jenem Moment noch nicht unmittelbar bevor zu stehen schien, durfte man zuversichtlich sein, dass die gesamten Arbeiten bis zum Mittagessen abgeschlossen werden könnten. Tatsächlich beendeten die ersten Teams etwa um halb zwölf ihre Arbeit. Eine Rückkehr in den Werkhof konnte aber zu jenem Zeitpunkt noch kein Thema sein, war das Mittagsessen doch erst auf 13.00 Uhr angesetzt worden. Vielmehr entsprach es dem Grundsatz „männerrieglerischer Solidarität", an den anderen Posten vorbei zu gehen, um dort allenfalls noch aushelfen zu können. Auf diese Weise gelang es schliesslich problemlos, das Tagesziel innerhalb der budgetierten Zeit zu erreichen.
Kameradschaftliches kam nicht zu kurz
Obwohl naturgemäss die Erledigung der Arbeit oberste Priorität hatte, konnte an jenem Samstag auch sozialen Aspekten genügend Platz eingeräumt werden. Nicht nur bei der oben angesprochenen Znünipause bot sich Gelegenheit zum Spassen und ganz allgemein zum gegenseitigen Austausch. Insbesondere nach getaner Arbeit genossen fast alle Männer das gemeinsame Mittagessen. Philipp Hauenstein hatte schon zu Beginn des Tages aufgrund der Anzahl Anwesender Steaks, Würste Brot und Kartoffelsalat organisiert, welche später genüsslich verzehrt werden konnten. Einmal mehr brachte dieser Auftrag nicht nur einen beträchtlichen Nutzen für die Gemeinde, er schweisste die in ihr mittlerweile 40. Jahr gehende Männerriege gleichsam etwas weiter zusammen.(sli)

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