Brugg

Eins zu eins bei 1:12

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An der Berufsfachschule Gesundheit & Soziales Brugg (BFGS) bildeten sich die Lernenden an einer Podiumsdiskussion ihre Meinung zur 1:12-Intitiative. Die ehemalige FaBe-Lernende Claudia Mauchle (JUSO) sowie Fabio Höhener (VPOD) traten in einem fairen Wettkampf der Argumente gegen Philippe Tschopp (BDP) und Adrian Meier (FDP) an. Wurden vorerst die altbekannten Argumente wie "fairer Lohn für Alle" kontra "keine staatlichen Fesseln bei den Unternehmen" ausgetauscht, griffen schon bald die Berufslernenden in die Diskussion ein. Moderator Marco Sabbatini liess viele Statements und Fragen von Lernenden zu, so dass sich bald ein munterer Schlagabtausch der Argumente entwickelte, der über das Thema Sicherung der AHV, Steuerausfälle und deren Folgen, zur Frage führte, ob der hohe Lohn des Nestlé-Chefs wirklich gerechtfertigt ist, wenn man seine Verantwortung mit der Verantwortung von Pflegenden vergleicht. Das Lohnverhältnis an den Spitälern von 1:6 könnte doch auch in der Privtwirtschaft sinnvoll sein, wurde argumentiert. Auf der anderen Seite kamen die vielen Umgehungsmöglichkeiten, die den Unternehmen offensichtlich zur Verfügung stehen würden, zur Sprache und liessen einige Lernende etwas ratlos zurück.

Zum Schluss wurde abgestimmt. An der BFGS hatten Gegner und Befürworter  der 1:12 -Initiative exakt gleich viele Stimmen.

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