Den Spaziergang organisierte die Regionalpartei EVP Wettingen-Limmattal. Über 20 Personen versammelten sich im Garten des Hauses Zürcherstrasse 1 am Dorfeingang von Killwangen und liessen sich im Gewölbekeller von Alt- Gemeindeammann Alois Greber die Geschichte des altehrwürdigen Hauses erzählen: soviel man davon weiss; es war vom 13. bis ins 18. Jahrhundert eine Kapelle zu Ehren von Urs und Viktor, bis der Abt von Wettingen Reliquien und Altar ins Kloster heimholte: Der Altar steht seither in der Vorhalle der Klosterkirche. Entlang der Dorfstrasse ging man bachaufwärts und bewunderte beides: den offen angelegten Dorfbach mit Platz für Mäander und Staudenbewuchs UND die aufsteigende Reihe von Bauernhäusern. Ihre Erscheinung ist geprägt von gutem Erhaltungszustand und sorgfältigem Volumenschutz.

Die Massnahmen für den Hochwasserschutz beinhalten auch eine sehr ansprechende Landschaft mit Rückhalteteich am obern Dorfrand. Weiter vorgesehen sind zwei weitere Rückhaltebecken und eine Bachwache.

In der Kunstausstellung von Magdolna Keel besichtigte man die ansprechenden, mit grösster Sorgfalt komponierten Bilder.

Die katholische Kirche, das neu erweiterte Schulhaus – gross genug auch für zusätzliche Klassen – familienergänzende Kinderbetreuung in Planung, der öffentliche Verkehr waren weitere Themen, über die Gemeindeammann Werner Scherer anschaulich berichtete. Im Industrieareal zeigten das Eigentümerpaar und zwei Fachleute der Firma die Produktion der Fischräucherei Nordfisch. Apero und Mittagessen gaben Kostproben von den frischen Produkten. 

Gelebte Solidarität und eine grosse Offenheit im Gespräch prägen diese Gemeinde. Gute Geister wirken, privat und öffentlich.