Laufenburg

Eine musikalische Zeitreise der Musikschule Region Laufenburg

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Am 14. März 2012 lud die MSRL zu einer Blockflöten-Musizierstunde in das Burgmattschulhaus in Laufenburg ein.

14 Musikschülerinnen und Schüler der Lehrpersonen Gabi Amrhein und Andrea Ulsamer traten vor ihr Publikum das, wen wundert es, zur Hauptsache aus Eltern, Grosseltern und Geschwister der Schülerinnen und Schüler bestand.

Nicht vergessen möchten wir Valentin Senn, der es ausgezeichnet verstand, einzelne Stücke auf dem Klavier sehr subtil zu begleiten.

Das erste Stück, ein Ensemble für alle „Der Frühling ist ein Mahler“ verlangte nicht nur von den Schülern sondern auch von den Zuhöhrern einiges ab. Mussten doch letztere bereits mitsingen.

Beim zweiten Vortrag trat dann ein Trio (Elias, Michelle und Pietro) auf und intonierte das bekannte „O when the saints“ auf gekonnte Art und Weise.

Weiter ging es mit dem russischen Volkslied „Sascha“ vorgetragen von Kaya, Kyra und Olivia. Man konnte sich die russische Landschaft sehr gut vorstellen.

Nun kam der eher rockige Teil des Abends an die Reihe. Das Duett (Valeria, Gabi Amrhein) rockte den Saal mit „Rock my soul“ und das Quartett (Lucien, Jeremy, Nikolai und Lia) setzte den Stil mit „Rolling Rocks“ fort. Diesmal war wiederum das Publikum mit Taktklatschen gefordert.

Das gleiche Quartett spielte danach das Stück  „Day dah light“ mit Ursprung in Puerto Rico da durften natürlich Bongos und Schlaghölzer nicht fehlen. Diese Begleitung übernahmen drei Elternteile.

Die musikalische Reise führte nun zu G.F. Händel und dem Barockstück „Bourreé“

Vorgetragen wurde der dreistimmige Flötensatz durch ein kleines Ensemble.

Danach folgen mit „Greensleeves“ (ein altes engl. Liebeslied) vorgetragen durch Anaïs und „Klezmer“ (ein Stück aus dem alten Judentum) sogenannte Leckerbissen. Beim zweiten Stück, gespielt von Gianni und begleitet von Andrea Ulsamer und Gabi Amrhein, wusste man nicht mehr so recht, wer Schüler und wer Lehrer war.

Nun folgte ein erster musikalischer Höhepunkt des Abends mit den beiden Vorträgen von Mathias, dem ältesten des Ensembles. Er unterhielt die Zuhörer auf sehr gekonnte Art und Weise mit dem Stück „Hirtenmusik“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von G.F. Händel und dem Stück „Black Horse“ eines unbekannten Komponisten.

Den zweiten Akzent setzten dann Mathias und Gianni gemeinsam. Mit dem sehr anspruchsvollen Stück „Choro“ wiederum von G.F. Händel begeisterten sie das Publikum.

Ein langer Applaus war ihr Lohn für diesen Vortrag.

Abgeschlossen wurde dann der musikalische Abend durch das ganze Ensemble und den Stücken „Bransle“ (von Pierre Attaignant um 1530) und“ I like the flowers“.

Ein ganz grosser Dank gilt den beiden Lehrpersonen Gabi Amrhein und Andrea Ulsamer, die es einmal mehr verstanden, ein stufengerechtes und dennoch anspruchsvolles Konzertprogramm zusammenzustellen. Es war eine Freude zuzusehen und zuzuhören, mit welcher Disziplin und Freude die Kinder musizierten. Die Zuhörer zollten es mit einem grossen Applaus und das (obligatorische) Weggli mit dem Schoggistengeli war mehr als verdient.

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