Am 14. November fand das erste Konzert in der Villiger Trotte, nach dem Umbau und der Eröffnung im Jahr 2006, statt und entpuppte sich gleich als grosses Ereignis.

Den meisten Gästen war die Vorfreude auf das Jazz-Konzert anzusehen. Auch das eine oder andere Cüpli fand seinen Weg zu den erwartungsvollen Besuchern. Einige staunten über das, was Insider längst wissen: dass es in Villigen guten einheimischen Wein zu trinken gibt.

Nicht nur aus dem ganzen Kanton Aargau, sondern zum Beispiel aus Zürich, Solothurn und Schwyz war das Publikum angereist, um Barbara Dennerlein zu hören und zu erleben. Als Moderatorin leitete die Hammondorgel-Virtuosin mit viel Charme und Natürlichkeit durch das Programm. Amüsiert vernahm man die Geschichte ihres Hündchens Samba, das so hiess wegen seines schaukelnden Ganges. Es stahl seinerzeit immer die Stöcke der Schlagzeuger und verschaffte seinem Frauchen eine kleine Sammlung. Nicht nur das, Barbara Dennerlein liess sich davon auch zu der Komposition „Samba and the drumsticks" inspirieren.

Während die Finger der Pianistin über die Tasten flitzten, bearbeitete ihr linker Fuss die Bässe und schien ein Eigenleben zu führen. Es war sehr viel musikalisches Feuer zu spüren. Faszinierend auch die Verständigung nur durch Blicke mit ihrem Schlagzeuger Pius Baschnagel im Laufe des Konzerts. Das begeisterte Publikum spendete viel Applaus. Aber auch dieses Konzert ging einmal zu Ende. Zugabe? Natürlich!

Die Schlange der Interessierten, die zum Schluss unbedingt noch eine CD erstehen wollten war lang. Ein schöner Abend, der mit strahlenden Gesichtern endete. (Itr)