Ein Morgen mit Tradition in der reformierten Kirchgemeinde Muhen

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Frauenmorgen mit Zmorge

Wie seit Jahren gewohnt, stand beim letzten Frauenmorgen des Jahres das „mitenand zmörgele" im Vordergrund, nach der Begrüssung durch Corinna Häfliger wurden beim gemütlichen Miteinander Gedanken ausgetauscht und Kontakte geknüpft bzw. wieder aufgenommen. Die Tische waren liebevoll herbstlich dekoriert mit ganz einfachen und doch so schönen Dingen wie bunten Blättern, Aepfeln, Lampionblumen, Kerzen, Kastanien, Tannenzapfen und Beeren. Das Auge isst mit, und an so wunderschön geschmückten Tischen schmeckt es einfach noch besser.

In der Einladung waren verschiedene Texte, vorgelesen durch Mitglieder des Lesekreises, angekündigt worden. Auch das ist schon Tradition: Der letzte Frauenmorgen des Jahres hat in irgendeiner Form mit Weihnachten zu tun, nach Themen wie Backrezepte aus aller Welt und Weihnachtstraditionen aus verschiedenen Ländern bekamen die Anwesenden dieses Jahr Weihnachtsgeschichten zu hören. Texte aus verschiedenen Ländern, Kindergeschichten und Stücke für Erwachsene, kurze und lange, heitere und besinnliche. Bekannte Geschichten wie die des kleinen Pelle, der ausgerechnet am Weihnachtstag von zu Hause auszieht oder Virginias Brief an den Chefredakteur der renommierten New Yorker Zeitung Sun mit der Frage, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Unbekannte Texte wie der über Weihnachten als Fest der Tiere und deren Gedanken dazu oder das Gedicht über Weihnachten früher mit Schnee und heute mit Pflotsch und Gummistiefeln. Es gibt so viele! Um noch mehr Appetit aufs (Vor)Lesen zu machen, stellte der Lesekreis noch verschiedene Bilderbücher und Geschichten-Adventskalender vor, welche hierzulande weitgehend unbekannt sind. Den eifrig notierten ISBN-Nummern nach zu schliessen, werden aber zumindest in Muhen dieses Jahr einige „neue" Bücher verschenkt.

Wie immer durfte auch die musikalische Umrahmung nicht fehlen, Peter Lüscher begrüsste die Anwesenden virtuos am Klavier mit dem Stück Chorus von Karl Simper, spielte als Mittelstück eine Sonatine von Muzio Clementi und zum Abschluss eine Sonatine von Wolfgang Amadeaus Mozart, für diese gekonnt vorgetragenen Stücke erhielt er einen warmen Applaus.

Die Zeit ging viel zu schnell herum, Zita Rey dankte allen, die zum Gelingen des Vormittags beigetragen hatten, und Pfarrer Günther Franz beendete den letzten Frauenmorgen des Jahres 2009 mit drei irischen Segenswünschen. Wie immer ist es dem Frauenmorgen-Team gelungen, die Teilnehmenden auf die nahende Adventszeit einzustimmen. (pmy)

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