„La Notte di primavera“ war das Motto des Schülerballes der Bezirkschule Endingen am 24. Mai. Die Vorfreude war schon auf dem Pausenplatz zu spüren – und zu sehen: Wunderschön sahen die Schülerinnnen und Schüler in ihrer Festgarderobe aus. (Über das unsichere Gehen mit den hohen Absätzen und das Zurechtzupfen der ungewohnten Kleidchen und Hemden sagen die geneigten Betrachter leise schmunzelnd hinweg.)

Der Schulleiter Simon Widmer begrüsste die Anwesenden zum zweiten Schulball der Kreisschule Surbtal am Standort Endingen. Heute haben auch Bessergestellte statt des hauseigenen Ballsaals die Turnhalle, aber Tanzen macht noch immer Spass und das Auffordern ist eine Kunst, welche durch die Jugendlichen wiederbelebt werden könnte. So Charly Müller und Fabienne Keller von der Tanzschule idance in Brugg.

Beide gaben später am Abend eine Showeinlage zum Besten, ebenso Alessia Thoma mit drei Tanzpartnern. Sie ging in Endingen zur Schule und erinnert sich gern an diese Zeit zurück. Es sei schön, die Lehrkräfte wieder zu sehen und sie freue sich, dass der Schülerrat zusammen mit den beiden unterstützenden Lehrerinnen Sabine Bruggisser und Edeltraud Erb diesen Schulball auf die Beine gestellt haben. Die Moderatorinnen Gina Siegrist, Noëlle Weibel und Désirée Ottiger verteilten den Startänzern Blumen und Geschenkkörbe zum Dank, der Applaus hielt lange an.

An der „Notte di primavera“ gab es neben verschiedenen Standardtanz-Blöcken auch das Dicotanzen und das lockte viele in den „Klassikern“ noch unsichere zurück in den Saal. Morris Siegrist und Florian Füglistaler waren phantastische DJ’s.

Musikalisch bereicherten The Kodacks und eine weitere SchülerInnenformation namens Cloud die Ballnacht mit Erfolg. Die SchülerInnen von Endingen können nicht nur tanzen, sondern auch singen und beherrschen ihre Instrumente vortrefflich.

Vier Gruppen der Tanzschule Enjoy aus Würenlingen beeindruckten das Publikum mit ihrem Auftritt tief. Dass eine der Gruppen an der Schweizer Meisterschaft  teilgenommen hatte, konnten die Zuschauer gut nachvollziehen.

Der laue Frühsommerabend lud Verliebte und Normalsterbliche zum Promenieren auf dem roten Platz ein, man liess sich den Hot Dog schmecken oder verspeiste Gummibärchen oder Kuchen, zu den Showblöcken strömten jeweils alle wieder zurück in die Halle. Und am Schluss, da wollte man mehr. Aber der Ball war zu Ende. Doch es wird nicht der letzte sein