Weil Öffentlichkeitsarbeit für die Aargauer Jägerinnen und Jäger ein wichtiges Thema ist, hat der Aargauische Jagdschutz verein,(AJV) einen jagdlichen Weiterbildungskurs seinen Mitgliedern angeboten. Organisiert wurde dieser lehrreiche Kurs, der von AJV dafür zuständige Hubert Schmid, und Rolf Suter von der Jägerschule Weierbach in Gränichen. Der Treffpunkt der Kursteilnehmer war am Samstag 16.Juni 2012, bei der Jagdhütte im Revier Gränichen Ost.

Das Ziel dieses Kurses war, den Teilnehmern zu vermitteln wie, und dass sie in der Lage sind, der Öffentlichkeit- besonders der Jugend- den Sinn und Zweck der der Jagd, und die Aufgaben von uns Jägern, auf spannende und doch leichtverständlicher Weise zu erklären. Die beiden Referenten waren Iris Scholl, Naturpädagogin, Lehrerin und Jägerin, mit ihrer Jagdterrier- Hündin Alia, und Erich Gyr, Waldpädagoge, Förster und Jäger. Beide Referenten und Alia arbeiten im Auftrag der Stiftung Silviva, ein idealer Partner fürs Lernen mit der Natur.

Der Kurs umfasst folgende Themen: Eindrücklich wurde zu Beginn, die Bedeutung der Wald- Natur- und Umweltpädagogik erklärt, sowie die Biodiversität. Es ist leider nicht selbstverständlich, dass jeder weiss, was das ist. Weiter wurden Naturpädagogische Modellsequenzen zu den Themen"Bäume und Wildtiere" aufgezeigt, und wie wichtig die Planung im Voraus ist. Interessant und lehrreich war die Vorstellung des Buches "Treffpunkt Jagd", eine Art Kochbuch, zur Vermittlung von Tipps zur jagdlichen Öffentlichkeitsarbeit an die Bevölkerung, besonders der Jugend.

Nach dem Aser, (Mittagessen) begann man mit der Umsetzung der Naturpädagogik zu jagdlichen Themen. Als erstes gab es die Demonstration einer Nachsuche auf einer Verwundfährte eines Rehes, die künstlich gelegt wurde. Nun kam Alia zum Einsatz, die das hervorragend machte und zeigte, wie wichtig unsere vierbeinigen Jagdgefährten sind. Eine Demonstration mit Jagdhunden, weckt bei Teilnehmern- besonders bei Jugentlichen- immer grosse Aufmerksamkeit.

Das Planen von Modellsequenzen und die Durchführung für verschiedene Zielgruppen, wurde ausführlich besprochen. Ferner wurde auch das Entstehen schwieriger Situationen und Unvorhergesehenes erwähnt, und wie damit unzugehen ist. Zum Schluss dieses lehrreichen Tages, gab es noch eine Kurzauswertung und Rückmeldungen der Kursteilnehmer. Es war für alle Teilmehmer ein positives und lehrreiches Erlebnis, und ging dieser Tag in guter Stimmung und Zufriedenheit zu Ende. Dank gebührt dem AJV, der seinen Mitgliedern die Möglichkeit gab, sich auf diese Art weiterzubilden, und positive und engagierte Vertreter der Aargauer Jagd zu sein. (jgr.)