Schöftland

Ein Gottesdienst der besonderen Art

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 Den Auffahrtsgottesdienst mit Jagdhornbläsern und Jägern gemeinsam zu erleben, schliesst Freundschaft mit der Bevölkerung, und weckt Verständnis für unsere freie Aargauer Revierjagd.

Am Donnerstag den 14. Mai, an Auffahrt, fand in der reformierten Kirche von Schöftland, ein Gottesdienst mit der bekannten Jagdhornbläser Gruppe SonatES statt. Geleitet wurde die gut besuchte Feier von Pfarrerin Dörthe Gebhard (Prof./Dr.) Nebst zahlreich erschienenen Mitgliedern aus der Gemeinde, nahmen auch  viele Jägerinnen und Jäger mit ihren Angehörigen und Freunden daran teil. Mit Jagdmusik ehren wir unseren Schöpfer und sagen ihm danke für die wunderschöne Natur, die wir Jägerinnen und Jäger auch in seinem Namen  Hegen dürfen.

Ein Gottesdienst dieser Art bietet uns Menschen Gelegenheit, der Hektik des Alltags für eine Weile zu entfliehen. Den interessanten Worten der Pfarrerin zum Thema <<die Geschichte des Jagdhorns>> zur Einleitung, die sehr passend waren, zu lauschen, und die wohlklingenden Jagdmelodien in sich aufnehmend, die uns besinnlich stimmten. Das Jagdhorn wurde bereits im 12. Jahdhundert von den Menschen zur Jagd verwendet. Es wurde bis in die heutige zeit weiterentwickelt, und ist jetzt ein wertvolles Instrument, mit dem man wunderschöne Melodien, wie verschiedene Signale und besinnliche Jagdmusik, spielen kann. Die predigt passte zur Situation der Zeit, sie erwähnte auch die Natur, und dürfte so manchen zum Nachdenken gestimmt haben. Gemeinsame Erlebnisse dieser Art, vertiefen unsere Freundschaft mit der Bevölkerung, auch unter den Jägerinnen und Jäger und den Freunden der Jagd, die wir sehr nötig haben.

Aargauer Jagdhornbläser wie SonatES mit ihrem grossen Repertoir von Jagdmusik, sind gern gesehene Botschafter und Repräsentanten der jagd. Die Jagdhörner die sie blasen, da genügt ein Jagdhornbläserleben nicht, um diesem Horn alle Töne zu entlocken, die es insich birgt. Jagdhornbläser demonstrieren mit ihren vielfälltigen Repertoirs, von einfachen Jagdsignalen bis hin zu konzertanten Jagdstücken, dass Jagd Tradition ist, und Jagdkultur und Jagdethik hat.

SonatES wurde 1997 gegründet. Ihr Leitbild ist: Pflege des jagdlichen Brauchtums; Mitwirkung bei Öffentlichkeitsarbeit für Jagd und Jäger; Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit; Erarbeitung eines reichhaltigen Repertoirs in ES von üblichen Jagdsignalen bis hin zu konzertanten jagdlichen Vortragsstücken; Jährliche Mitwirkung an Gottesdiensten und/oder Hubertusmessen; und die Teilnahme an Bläserwettbewerben im In- und Ausland. Die 14 Mitglieder werden von ihrem Obmann Andreas Baumann umsichtig geführt, sie kommen alle aus dem Kanton Aargau, sind alles aktive Jäger, mit Ausnahme des Hornmeisters Bernhard Plüss. Er ist der Jagdmusik sehr verbunden,und ist für die Bläsergruppe SonatES der ideale und erfolgreiche musikalische Leiter.

Im Anschluss des Gottesdienstes gab es einen Apéro, offeriert von den Jagdgesellschaften Staffelbach, Surental und Schöftland. Eine Beispielhafte Zusammenarbeit bei Öffentlichkeitsarbeit der Jagdgesellschaften die Schule machen sollte, weil wir zusammen stärker sind, und einen grösseren Bevölkerungskreis erreichen. Es gab verschiedene Getränke und Butterzopf mit Speck. Beim Anstossen hatte man Gelegenheit Freundschaften zu vertiefen und neue zu knüpfen, was für uns Aargauer Jägerinnen und Jäger und der Jagd, sehr wichtig ist.    (JoGri)

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