Für den diesjährigen Betriebsausflug mussten sich die Mitarbeitenden des Schweizerischen Roten Kreuzes Aargau warm anziehen. Bei winterlichen Temperaturen ging es nach Schupfart, wo sich beim Kneippen zeigte, wer kalte Füsse bekam und wer nasse Füsse riskierte.

9 Grad Celsius, so die Prognose für den 27. April und mit abwechslungsweise Schnee, Wind und Regen gibt sich der Frühlingstag alle Mühe wie ein Wintertag zu wirken. Manch einer der Mitarbeitenden des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Aargau ist da bei der Aussicht aufs Kneippen wohl wenig euphorisch. Doch pünktlich zum Auftakt des Mitarbeiteranlasses um 18:00 Uhr lässt sich die Sonne doch noch blicken.

Wildkräuter, Wissenswertes und kaltes Wasser

Bei einem Wildkräuter-Apéro im Schupfarter Pfarreisaal können sich die Unschlüssigen noch etwas Mut antrinken, bevor man sich unter der Führung von Landschaftsführer Kurt Amsler zu einem kurzen Fussmarsch aufmacht. Unterwegs von der Fatimakapelle bis zum Kneippbrunnen bei der Turnhalle Schupfart versorgt Amsler die Teilnehmer mit allerlei Wissenswertem über den Jurapark Aargau und die Gemeinde Schupfart.

Beim Kneippbrunnen angekommen, haben sich die meisten warmgelaufen, ziehen Schuhe aus, krempeln Hosen hoch und staken unter der fachkundigen Leitung von Kneippspezialistin Andrea Erler im Storchenschritt durchs kalte Nass. Blossen Fusses geht es dann auch beim Barfussweg weiter, wo die Kneipper über stimulierende Unterlagen wie Tannzapfen, Kies und Moos spazieren.

Nach dieser Reizüberflutung haben sich die Mitarbeitenden das Fondue Chinoise im Flughafenrestaurant „Airpick“ wohl verdient. Als Höhepunkt gewinnen drei der tapferen Kneipperinnen bei einem Schätzspiel noch einen Rundflug, mit dem sie das Fricktal nach der Bodenerkundung nun auch noch aus der Luft entdecken können.