Brugg

Ehrenaxt für Dani – «Axt zum arbeiten» für Beni

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Die beiden Ausbilder Ruedi Graf (links) und Lorenz Jud (rechts) übergaben Daniel Schmutz (links, mit Ehrenaxt) und Beni Geissmann (rechts, mit „Axt zum arbeiten“) auf einer Holzscheibe den Fähigkeitsausweis als Forstwart.

Die beiden Ausbilder Ruedi Graf (links) und Lorenz Jud (rechts) übergaben Daniel Schmutz (links, mit Ehrenaxt) und Beni Geissmann (rechts, mit „Axt zum arbeiten“) auf einer Holzscheibe den Fähigkeitsausweis als Forstwart.

. Der Basler Daniel Schmutz hatte mit einem Chemiestudium begonnen. Doch bald merkte er, dass das nicht seiner beruflichen Wunschrichtung entspricht. Es war die Natur, die nach ihm rief. Darum streckte er die Fühler aus – und fand eine Lehrstelle als Forstwart bei der Forstverwaltung Brugg. Start im April 2010. Aber nicht allein. Da kam nämlich – mit dem gleichen Berufsziel – auch der Bözberger Beni Geissmann. Und die beiden haben, wie man im Sport sagen würde, aufs richtige „Pferd“ gesetzt, denn mit Ruedi Graf und Lorenz Jud stunden ihnen während der ganzen Lehrzeit zwei Ausbilder zur Seite, die es verstanden, ihnen auf allen Ebenen den nötigen Kick zu geben. Der Erfolg spricht für sich. Vor wenigen Wochen stellten sich 31 Lernende aus dem ganzen Kanton Aargau den strengen, mit hohen Hürde gespickten Abschlussprüfungen als Forstwart. Und – welche Freude! – der Basler Daniel Schmutz, der während der „Stifti“ in einem Zimmer in Brugg logierte, wurde „Sieger“ mit der Note 5,6 – und erhielt als spezielle Auszeichnung vom Aargauischen Försterverband die so genannte Ehrenaxt. Stolz auf sein Prüfungsresultat hinweisen darf aber auch der Bözberger Beni Geissmann. Mit der Note 5,5 rangiert er nur unwesentlich hinter dem „Sieger“ zurück. Dass unsere beiden „frisch gebackenen“ Forstwarte eine so tolle Lehrabschlussprüfung hingelegt haben, das darf gefeiert werden, sagte sich Markus Ottiger, Förster/Betriebsleiter der Forstverwaltung Brugg, , und lud das ganze Team (inklusive den seit Frühjahr pensionierte Betriebsleiter Ruedi Harisberger) zu einem speziellen „Akt“ zum Forsthaus auf dem Bruggerberg ein, bei dem die beiden erfolgreichen Prüfungsabsolventen – überreicht durch die beiden Ausbilder – ihre Fähigkeitszeugnisse als Forstwart erhielten. Daniel Schmutz hatte auch die vom Aargauischen Försterverband erhaltene Ehrenaxt mit dabei. Und für Beni Geissmann gab es eine Überraschung: Er erhielt von Markus Ottiger – „auch Du hast super gearbeitet!“ – jetzt auch eine Axt, und zwar, wie der Förster zum Gaudi aller Anwesenden sagte, eine „Axt zum arbeiten“. Aber auch Stadtammann Daniel Moser war nicht ganz mit leeren Händen zum Waldhaus gekommen. Er gratulierte den beiden jungen Forstwarten zu ihren tollen Prüfungsergebnissen, und gab jedem ein „Brugger“ Sackmesser. Nach dem gemeinsamen Mittagessen beim Waldhaus ging es dann mit einem Kleinbus nach Rekingen, zu einer Führung durch das Kraftwerk, mit anschliessender Besichtigung der verbauten - vom Forstteam Brugg hergestellten - Faschinenrollen am Rhein. Und zum Schluss sei hier noch erwähnt, dass sich der Bözberger Forstwart Beni Geissmann jetzt – mit dem Ziel, die Matura nachzuholen – vom Brugger Forstteam verabschiedet, derweil der Basler Daniel Schmutz vorderhand noch „hier“ bleibt. Aber auch er visiert weitere Berufsziele an. (adr)

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