Windisch

Ehe-Service-Woche in Windisch

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Ursula Staub (Mit-Initiantin der MarriageWeek Windisch) und Ruedi Stähli (Pfarrer) mit Flyer und Plakaten in ihrem Kirchengebäude.

Ursula Staub und Ruedi Stähli freuen sich auf die Ehe-Service-Woche.

Ursula Staub (Mit-Initiantin der MarriageWeek Windisch) und Ruedi Stähli (Pfarrer) mit Flyer und Plakaten in ihrem Kirchengebäude.

Wer verheiratet ist, lebt gesünder und länger - das zeigen Studien. Aber eine glückliche und langjährige Ehe ist kein Selbstläufer. Zwar wissen dies wohl alle der rund 40'000 Paare, die in der Schweiz pro Jahr heiraten. Wer heiratet nimmt sich in der Regel vor, in seine Beziehung zu investieren und die Ehe zu pflegen. Aber wie macht man das? Die Evangelisch-methodistische Kirche Windisch (EMK) möchte dazu konkrete Gelegenheiten bieten und veranstaltet im Februar zum ersten Mal eine MarriageWeek. „Wir bieten Angebote für Paare, denen es gut geht in der Ehe und die dafür sorgen wollen, dass das auch so bleibt. Ich bin überzeugt: So wie ein Auto regelmässig einen Service braucht, so will auch die Ehe regelmässig gepflegt und wertgeschätzt werden", sagt Ursula Staub, Mit-Initiantin der MarriageWeek Windisch-Brugg. Pfarrer Ruedi Stähli ergänzt: „Es ist klar: In jeder Ehe kriselt es zwischendurch. Die Ehe-Woche möchte darum Impulse geben, wie man das einmal im verliebten Zustand gegebene Eheversprechen auch längerfristig erhalten kann - und zwar mit Freude!"

Start und Höhepunkt der MarriageWeek ist ein kulinarischer Abend in der Bossartschüür Windisch. Zu Zweit wird man dort Leckerbissen in Form eines reichhaltigen Tapas-Tellers geniessen können und hört in Interviews von den Highlights und Stolpersteinen dreier Ehepaare. Ebenfalls stehen ein Filmabend und ein Gottesdienst zum Thema „Ja, ich will! - immer noch" auf dem Programm. Alle Angeboten können einzeln besucht werden.

Veranstalterin der Ehe-Woche ist eine kleine Kirche im Wohnquartier hinter den Kabelwerken. „Aber immerhin ist eine Strasse nach uns benannt, weil unsere Kapelle schon seit 1907 am jetzigen Kapellenweg steht" sagt Pfarrer Stähli lächelnd. Auf der Suche nach Möglichkeiten, positiv in die Gesellschaft hineinzuwirken, sei man auf die MarriageWeek gestossen, die in anderen Städten schon längere Zeit erfolgreich stattfinden würde. Ursula Staub meint dazu: „Wir haben bereits viele positive Rückmeldungen zur Idee der MarriageWeek erhalten und deshalb ist bei uns die Vorfreude gross auf die Abende und den besonderen Gottesdienst." Auch Pfarrer Stähli ist gespannt: „Ich merke selber, dass ich in meine bisher sechsjährige Ehe investieren muss, wenn sie langfristig frisch bleiben und Spass machen soll. Ich hoffe, dass sich viele von diesem Gedanken anstecken lassen und in den sogenannten "guten Zeiten" in ihre Ehe investieren und sich etwas Gutes gönnen werden". Die Woche findet vom 19.-26. Februar 2017 statt.

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