Zur diesjährigen "Handtäschlireise" trafen sich kürzlich 8 muntere Turnerinnen an der Bushaltestelle. Via Lenzburg erreichte die Truppe schon bald Zürich. Ohne Kaffee läuft nichts, so getan und ausgerüstet mit den Details zur Jagd, trennte man sich von der zweiten Gruppe, die einen Zoobesuch bevorzugte. Die Foxtrail Gruppe machte sich auf den Weg zum ersten Posten des Trails Ikarus: Es ging mit dem Tram Richtung Escher-Wyss-Platz, nun war aufpassen, lesen, kombinieren und aufspüren der Fährte gefragt. Die Botschaften an den Posten waren teilweise ziemlich clever versteckt. Auf einer Brücke kam die Nachricht durch einen Spiegel am Aussengeländer zum Vorschein, an einer Holztreppe konnte man durch eine Schublade unter dem Tritt, weiteres vernehmen, ein rosarotes Haus war geschmückt mit einem Kürbis ähnlichen Schmuck auf dem Dach. Nach dieser Sucherei ging es auf Rädern vorwärts, aber schon nach der 3. Station hiess es umsteigen. Leider entkam uns der Fuchs nur knapp, vor unserer Nase fuhr die Seilbahn Rigiblick ab. Also konnten wir etwas verschnaufen und Kräfte sammeln. Auf der Fahrt nach oben mussten Buchstaben gesammelt werden die zuletzt einen Strassennamen ergaben und unsere Richtung anzeigte. Man musste sich Farbbänder merken die am nächsten Posten eine Zahlkombination ergab, wiederum brauchte man diesen Code um ein Schloss zu knacken und Eintritt in ein Häuschen zu erhalten. Via Veloantrieb betätigte man eine Lichtmaschine die die nächste Aufgabe hervorzauberte. Ein Rohr musste mit Wasser vom 2 Meter entfernten Brunnen gefüllt werden, da erschien wieder eine Zahl die uns weiterhalf. Dem Fuchs immer noch dicht auf den Fersen kam man an wunderschönen grünen Plätzchen vorbei mit Blick auf den See, den Uetliberg, sogar die Schneeberge waren zu sehen. Von der Tramhaltestelle Zoo fuhr man zur ETH, dort zeigte uns Aristoteles den weiteren Weg. Auf der Traminsel beim Central verriet uns die Leitstelle der Verkehrsbetriebe via Lautsprecherdurchsage, dass an der Bahnhofstrasse soeben ein Fuchs auf den Geleisen sei. Lustig waren die Reaktionen der Touristen, die gar nicht sicher waren, ob das jetzt sogar stimmen könnte. An der Bahnhofstrasse angelangt war der Fuchs nirgends zu sehen, ob er wohl shoppen gegangen ist……? Auf jeden Fall war unser Trail leider schon zu Ende und man freute sich auf einen «ghörigen» Apèro. Durchs Niederdorf marschierte die Truppe zur Sechseläuten-Wiese um mit den Zoobesuchern in einem netten Lokal das Mittagessen einzunehmen. Frisch gestärkt schlenderten die fidelen 8 dem See entlang bis zum Zürihorn, das Tram fuhr uns wieder ein Stück retour und man flanierte noch in der Altstadt wo einiges entdeckt wurde. Nach einem Abschlusstrunk traten die Turnerinnen den Heimweg an. Mit Zug und Bus kamen alle bei bester Laune in Leutwil an. Ob sich der Fuchs etwa hier versteckt hält? Wer weiss, Augen auf.