Gipf-Oberfrick

Die wahren Schätze entdecken und erhalten

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Gott sieht in allen Menschen einen überaus wertvollen Schatz und gibt alles, um bei uns zu sein. Erfüllt von dieser bereichernden und tiefgreifenden Erkenntnis waren in der vergangenen Samstag Nacht eine grosse Anzahl sowohl reformierter wie auch katholischer Gläubiger unterwegs, ums sich zu besinnen und noch intensiver mit dem Thema „Schätze entdecken“ auseinander zu setzen.

Organisiert wurde diese „Nacht der Kirchen“ von katholischen und reformierten Seelsorgenden des Seelsorgeverbandes Tierstein. Bei der ersten Station, der katholischen Kirche in Gipf-Oberfrick durfte unter kundiger Leitung von Bio-Bauer und Theologe Jules Rampini Gold gewaschen werden. Bei vielen zahlte sich die Geduld aus und es durfte der eine oder andere andere glitzernde Schatz, der aus dem eigens aus dem Napfgebiet mitgebrachten Sand herausgewaschen wurde, mit nach Hause genommen werden. Gemeindeleiter Martin Linzmeier bestätigte in seinem wertvollen Impuls im Anschluss, dass wir Menschen allesamt Schätze für Gott darstellen und es für ihn das Allerwichtigste ist, uns nahe zu sein. Zu Fuss oder Fahrzeug ging die kleine Reise weiter in die katholische Kirche Frick, wo Jules Rampini in seinem eindrücklichen Vortrag vor einer exzessiven Ausbeutung der Erde und der Natur warnte. Viel wichtiger sei es, so Rampini, die wahren Schätze in den persönlichen Begegnungen und im Himmel zu suchen und zu finden. Er schloss dabei mit einem zentralafrikanischen Sprichwort: „Lege ein Ohr auf die Erde, dann ist das andere offen für den Himmel.“ Kulinarische Köstlichkeiten aus ihrer Heimat servierten dann die Frauen des Meeting Point des Kirchlich Regionalen Sozialdienstes bevor Fricks katholischer Pfarrer Thomas Sidler zur Besinnung und Gebet in die Kirche einlud. „Wir sind durch unser Menschsein Schätze“ bestätigte er den Gläubigen und zusammen mit diesem wertvollen Impuls durfte die nächste Etappe, die reformierte Kirche in Frick angestrebt werden. Dort hatte Verena Salvisberg Liedschätze und Wortschätze in ihrer Schatzkiste bereit, aus der die Besucher ziehen konnten. Wortschätze – Geschichten, Bibelstellen, Kinderverse wurden vorgelesen, Liedschätze durften gewünscht werden.   Dazwischen begeisterte Organist Johannes Fankhauser mit Orgelimprovisationen und riss die Anwesenden zum Mitsingen mit. Letzte Station war die Kirche Oeschgen, wo Gemeindeleiter Bernhard Lindner den Schatz dieser gemeinsam verbrachten Nacht in den Mittelpunkt stellte:“Gemeinsam haben wir wie ein Kind die Zeit gestreichelt“ (Gioconda Belli). Das Dessert des Meeting Points und ein ganz besonderer irischer Segensgruss schlossen die besinnliche Feier, womit eine eindrückliche und bereichernde Nacht zu Ende ging.

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