Die SP diskutierte an ihrer Fraktionssitzung in Brugg die Traktanden der kommenden Einwohnerratssitzung. Im Zentrum steht der stadträtliche Bericht zur Schulraumplanung. Mit dem Systemwechsel per Schuljahr 2014/2015, bei dem die Primarschule neu 6 Jahre und die Oberstufe 3 Jahre dauern wird, werden Anpassungen an die Schulräumlichkeiten unumgänglich. Die SP begrüsste die vom Stadtrat vorgängig organisierte Informationsveranstaltung zu diesem komplexen Thema. Die SP Fraktion nimmt denn auch zustimmend vom Bericht Kenntnis. Entscheidend werden die nun zu planenden Umsetzungsprojekte sein.
Die Sanierung des Stapferschulhauses ist unbestritten. Aus der Schulraumplanung geht hervor, dass aber auch rund 200 m2 zusätzliche Geschossfläche benötigt wird. Einer Unterstellung unter den kantonalen Denkmalschutz steht die SP skeptisch gegenüber, allenfalls verbaut man sich dadurch mögliche Optionen für die energetische Sanierung und die Behinderten gerechte Erschliessung. Der SP ist es auch ein Anliegen, dass bei der Neugestaltung der Umgebung der Langsamverkehr auf der Museumsstrasse nicht eingeschränkt wird. Für Passanten mit einem Bewegungshandicap ist diese Strasse die flachste Erschliessung zwischen Altersheim und Innenstadt. Die SP Fraktion unterstützt den Kreditantrag für den Projekt-Wettbewerb.
Im Weiteren unterstützt die SP die Postulate zur Erarbeitung eines Standortmarketingkonzeptes und zum Bau eines Fussgängersteges über das Dachwehr bei der Badi. Kritischer wird das Postulat betreffend Erwerb Brugger Geschenkartikel beurteilt, das Thema gehört eigentlich nicht in den Einwohnerrat. Dass sich Vorstösse während den Wahlen häufen ist allerdings keine neue Erscheinung.