Oberentfelden

Die Seniorinnen besuchten die Bioforce

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Seniorinnen bei Bioforce 002.JPG

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Zwei Busse voller fröhlicher Seniorinnen starteten Richtung Ostschweiz. Grauweisse Wolkengebilde, Regengüsse und Sonnenstrahlen begleiteten uns auf der Fahrt nach Pfyn, wo im Café Bürgi Kaffee  und Weggli  auf uns warteten. Unglaublich, was aus Schokolade alles hergestellt werden kann! Musikinstrumente, Werkzeuge und alle möglichen Tiere nebst Herzchen und Kugeln lockten wunderschön verpackt in den Regalen. Dann ging es zügig weiter nach Arbon zum Mittagessen. Wir flitzten  vorbei an voll behangenen Obstbäumen und Rebbergen und erhaschten sogar einen Blick auf Säntis und Hohen Kasten.

Am Nachmittag war die Besichtigung von der A.Vogel AG, auch Bioforce genannt, auf dem Programm. Der Begründer Alfred Vogel wäre dieses Jahr hundertzehn Jahre alt geworden. Er holte sich die Samen des roten Sonnenhuts in Amerika bei einem Siouxhäuptling, pflanzte diese ein und stellte aus der frischen Pflanze Tinkturen her. Noch heute werden ausschliesslich frische, biologisch angebaute Pflanzen verarbeitet in Roggwil. Diese setzt man mit hochprozentigem Alkohol an, presst sie aus und erhält so verschiedenste Tinkturen die  man Phytotherapie nennt. Noch heute ist das Gedankengut von Alfred Vogel  das Leitbild für alles Schaffen der Bioforce. Der Forscher reiste zu Naturvölkern und lebte bei ihnen, nie benutzte er ein Flugzeug und noch mit 88 Jahren hielt er in Amerika 40 Vorträge. Er sagte, ein Naturarzt sei wie ein Bergführer, der vorangeht. Er zeigt zwar den Weg, aber er trägt die Patienten nicht. Den Weg müssen sie selber gehen. Erhaltung der Gesundheit durch eine gesunde Ernährung und eine intakte Natur waren seine Anliegen.

Heute arbeiten in Roggwil 130 Leute, 50 Produkte werden hergestellt und in  25 Länder exportiert. Am bekanntesten sind Echinacea zur Verstärkung der Abwehrkraft, Arnikagel und Teufelskrallentinktur gegen Rheuma nebst Gewürzsalzen wie Herbamare, hergestellt aus frischen Kräutern und Meersalz. Soviel Interessantes gab es an der Führung zu erfahren.

Im Laden versuchten wir Molkosandrink, Bambuskaffe und kauften Salben, Tinkturen und  Kräuterbonbons.

Auf der Heimfahrt fuhren wir dem Bodensee entlang durch schmucke Dörfer mit herrlichen Riegelbauten. . Ein interessanter Tag war es gewesen, gespickt mit fröhlichem Geplauder und geselligem Beisammensein.

Vergessen wir ja nicht das Lebensprinzip von Alfred Vogel, das da lautet:“ Versuche so wie es uns die Natur vorführt, den Ausgleich zu finden zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Aktivität und Ruhe, zwischen geistiger und körperlicher Tätigkeit.“

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