Windisch

Die Senioren der EMK besichtigen das Kloster Muri

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Kloster Muri Ausflug EMK 250314_008.jpg

Kloster Muri Ausflug EMK 250314_008.jpg

Windisch (lb) An einem kühlen Frühlingstag fuhren 21 Unternehmungslustige ins Freiamt in den Bezirkshauptort Muri. Bereits bei der Anreise konnte man die imposante Klosteranlage aus dem Zug beobachten. Beeindruckend sind die gewaltigen Flügel dieses Bauwerkes. Hans-Peter Münger empfing die interessierte Schar auf dem Platz vor dem Hauptportal.
Klosterkirche
Die Kirche ist 60 Meter lang und 31 Meter breit. Der Innenraum ist achteckig. Dieser Kuppelzentralbau gilt als das grösste Bauwerk dieser Art in der Schweiz. Durch das Hauptportal im Westen gelangt man in die Kirche. Der Raum wurde in den annähernd quadratischen Grundriss des Kirchenschiffs eingefasst. Auf diese Weise entstanden vier kleine Räume in den Diagonalachsen sowie zwei grössere Seitenräume. Im und neben dem Oktogon sind 5 Altäre angeordnet. Ein Chorgitter trennt den Kuppelraum vom Mönchschor. Das Muster des Gitters ist so angefertigt, dass ein dreidimensionaler Eindruck entsteht.
Kreuzgang
19 dreiteilige Masswerkfenster mit 57 Kabinettscheiben (Schweizerscheiben) und fantasievollen Masswerkscheiben schmücken die drei Arme des Kreuzganges des ehemaligen Benediktinerklosters. Die Kunstwerke entstanden mehrheitlich im 16. Jh. Die Scheiben gelten als Höhepunkt der Glasmalerei in der Renaissance. Als Stifter zeichneten Bischöfe, Äbte, Könige, Städte, bedeutende Familien der Urschweiz und die sieben Schirmorte von Muri.
Die Führung wurde von allen als interessant und lehrreich empfunden. Alle waren sehr beeindruckt. Es war an diesem Frühlingstag empfindlich kalt im Gemäuer dieser alten Wirkungsstätte des Benediktiner-Ordens. Die Besucher waren froh, sich danach zu einem feinen Zmittag in ein geheiztes nahes Gasthaus verziehen zu können.

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