Mit einem Festgottesdienst und einem Apéro mit zahlreichen Gästen feierte die
Reformierte Kirchgemeinde Buchs-Rohr ihr 70-jähriges Bestehen.

Seit 1946 ist Buchs-Rohr eine selbstständige Kirchgemeinde. Davor gehörte sie zu Suhr.
Dieser Geburtstag wurde am ersten Sonntag des Jahres gemeinsam gefeiert. Im
Festgottesdienst ging Pfarrerin Esther Zbinden auf die Geschichte der Kirchgemeinde ein
und zeigte, dass oft nur Geduld und Ausdauer zum Erfolg führen. Dank beidem entstand
die Kirchgemeinde und das gilt auch heute noch. Die Organistin Elisabeth Waldmeier hat
sich für diesen Tag besondere Stücke ausgewählt, und Nick Hug, ein junger Schüler aus
Rohr konnte mit seiner Geige die Anwesenden begeistern.
Danach gab es Gelegenheit, auf das neue Jahr anzustossen. Kirchenpflegepräsident
Roland Bialek nahm die Glückszahl Sieben zum Anlass, viel Glück im neuen Jahr zu
wünschen. Für die Kirchgemeinde wünscht er sich, dass sie sich für eine gute Ordnung in
unserer Gesellschaft einsetzt. So profitieren noch heute die Menschen von der
Siebentagewoche mit Zeiten des Arbeitens und Zeiten des Ausruhens. Nach der
mittelalterlichen Zahlensymbolik ist die Sieben zudem eine Summe aus der Drei für das
Göttliche und der Vier für das Weltliche. So wünscht sich der Kirchenpflegepräsident auch
eine Kirchgemeinde, die sich in guter Art und Weise für die Verbindung dieser Sphären
einsetzt.

Der Kirchgemeinde wurden danach die Glückwünsche von Gemeinderat Walter Wyler und
Stadträtin Regina Jäggi von den politischen Behörden überbracht. Beide wiesen auf die
gute Zusammenarbeit aber auch auf ihren persönlichen Bezug zur Kirchgemeinde hin. Mit
einer grossen Delegation war die katholische Kirchgemeinde vertreten. Die reformierten
Mitglieder konnten die neue Pastoralassistentin Veronika Scozzafava kennen lernen und
die Glückwünsche von Kirchenpflegerin Susi Joggi entgegennehmen. Mit einem
Schmunzeln auf den Lippen verglich schliesslich der Dekan Pfarrer Uwe Bauer den Weg
von Buchs-Rohr in die Selbstständigkeit mit dem Exodus der Israeliten aus Ägypten. Dabei sei das Volk Israel in die Oase Elim gekommen. Dort gab es zwölf Wasserquellen und siebzig Palmen. Mit diesem Vergleich wünsche er der Kirchgemeinde weiterhin gutes
Gedeihen.