Niederlenz

Die Männerriege Niederlenz auf dem Twannberg

megaphoneLeserbeitrag aus NiederlenzNiederlenz

Vereinsreise

Regnerisch sah es aus als die Männerriegler den Zug nach Biel bestiegen, doch das störte niemanden. Man reiste ja ins Welschland, und da war besseres Wetter angesagt. Auf das Gebiet musste man sich aber vorbereiten, und so wurde bereits im Zug Weisswein zur Angewöhnung probiert. Mit der Bahn ging es dann hinauf nach Magglingen. Man kam aber nicht zum Trainieren hinauf, sondern zum Wandern. Das bisschen Nieselregen störte dabei nicht. Auf dem Twannberg erwartete die Schar an einer Feuerstelle ein Cousin von Walter Buchmann zum Mittagessen. Alles Nötige zum Bräteln war vorbereitet und so liess man sich ausgiebig mit gebratenem versorgen. Mit vollem Magen ging es weiter über den Berg bis zur Twannbachschlucht. Der Abstieg durch die Schlucht und über die Rebberge war herrlich für die Augen. Für die Füsse und Knie aber weniger, denn es ging steil hinunter nach Ligerz. Unterwegs schaute man noch einer Glasbläserin beim interessanten Handwerk über die Schultern. Im kleinen Dörfchen Prèles mit einmaliger Aussicht über den Bielersee und die teilweise verhangenen Berner Alpen genoss man eine kleine Rast. Nach ca. Drei-ein-halb Stunden Marsch war man froh in Ligerz angekommen zu sein. Walter, der Leiter der Reise hatte einen Bus von da bis zum Hotel in Thielle organisiert den man gerne benützte. Dass Weisswein nicht nur zum Trinken gut ist, merkte man dann beim Nachtessen in Le Landeron. In einen ehemaligen Weinkeller waren die Turner zum Fleisch-Fondue geladen. Der Sud im Topf war Weisswein. Das mundete so gut, dass nichts mehr übrig blieb vom Fleisch. Nach dem obligaten Schlummerbecher legte man sich dann in Thielle in der Nähe von Neuenburg im Hotel Ibis zum Schlafen. Anderntags marschierte die Gruppe dem Zilkanal entlang ins Bernische Erlach. Beim Fischerclub am See war das Mittagessen bestellt. Natürlich gab es Fisch aus dem Bielersee. Nach dem Essen war eine Wanderung über die Petersinsel fast ein Muss. Ab dem Schiffsteg am Ende der Insel ging es dann mit dem Schiff nach Biel. Einige hundert andere machten das aber auch, und so blieb Sitzen auf dem Schiff nur ein Wunsch. Von Biel brachte der Zug die zufriedenen Turner wieder nach Hause. RR

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